SVA-Nachwuchs mit Höhen und Tiefen

Amendingen belegt Platz fünf bei Süddeutscher Faustballmeisterschaft

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Spielführer Philipp Geiß vom SV Amendingen (links) bei der Platzwahl vor dem Spiel gegen die SG Waldkirchen.

MM-Amendingen - Die männliche U18 des SV Amendingen hat bei den Süddeutschen Faustballmeisterschaften im württembergischen Vaihingen-Enz den fünften Platz belegt. Für den Nachrücker wäre sogar etwas mehr drin gewesen.

Für die Süddeutsche Meisterschaft hatte sich die männliche U18 des SVA zwar zunächst nicht sportlich qualifiziert, durfte dann aber noch nachrücken, weil aus Thüringen und Sachsen nicht das komplette Meldekontingent ausgeschöpft war. Als Viertplatzierter aus Bayern bekam es das Team von Trainer Uwe Theim und Betreuerin Alex Prem in der Vorrunde gleich mal mit dem amtierenden Deutschen Vizemeister (Feld) und aktuellen Bayerischen Meister (Halle) TV Segnitz zu tun. Die SVA-Jungs spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und unterlagen 5:11 und 4:11. Viel bedeutender als die Niederlage war aber die Tatsache, dass Amendingens Angreifer Christoph Holzheu bei einer Blocksituation den Angreifer von Segnitz unglücklich an der Hand verletzte, sodass dieser fortan nur noch bedingt im Angriff eingesetzt werden konnte. Dies sollte sich noch als enormer Nachteil für den SVA herausstellen, da die anderen Vorrundengegner gegen den großen Favoriten bessere Voraussetzungen auf ein gutes Ergebnis hatten.

Zunächst schien sich der SVA aus eigener Kraft eine gute Ausgangsposition verschaffen zu können und bezwang überraschend den Sachsenmeister SG Waldkirchen mit 11:8 und 11:3. Vor den letzten beiden Spielen hätte bei normalen Spielverläufen dem SVA gegen Unterhaugstett sogar eine knappe Niederlage gereicht, um Gruppenzweiter zu werden. Doch da Waldkirchen gegen Segnitz zu einem Unentschieden kam, lagen die Sachsen plötzlich einen Punkt vor Amendingen. Somit musste Amendingen gegen den württembergischen Vizemeister wenigstens einen Satz gewinnen, um Zweiter zu werden. Das gelang allerdings nicht – es wurde eine unglückliche 9:11 und 9:11 Niederlage. Aufgrund des besseren Ballverhältnisses gegenüber Unterhaugstett konnte man die Württemberger wenigstens noch hinter sich lassen und hatte damit die Finalrunde am nächsten Tag erreicht - allerdings mit dem Nachteil, dass man als Gruppendritter nun auf den Zweiten der anderen Gruppe traf.

Das Qualifikationsspiel am Sonntagmorgen um den Einzug ins Halbfinale bescherte dem SVA den Bayerischen Vizemeister SV Wacker Burghausen. Nach einer indiskutablen Leistung unterlagen Spielführer Philipp Geiß und seine Mitspieler den Oberbayern deutlich und ohne jede Chance mit 5:11 und 5:11. Amendingen musste auf seinen etatmäßigen Abwehrspieler Matthias Dauner verzichten und somit wurde Angreifer Michael Reichert zu einem Abwehrspieler umfunktioniert. Am zweiten Tag rückte auch noch ein weiter Angreifer – Philipp Geiß – in die Abwehr, weil Lukas Mang aus privaten Gründen abreisen musste. Youngster Johannes Hörmann rückte ins Team. Außerdem mit von der Partie war Zuspieler Johannes Theim. Letztlich blieb nur der geteilte fünfte Schlussrang zusammen mit dem TV Neugablonz, in Bestbesetzung wäre für Amendingen sicher auch ein Platz auf dem Treppchen drin gewesen. Süddeutscher Meister wurde der TV Segnitz vor Vaihingen-Enz, Waldkirchen und Burghausen.(MK)

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