Zweimal gegen Mannheimer Mad Dogs erfolgreich

Indianerinnen behaupten Vorsprung

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Die Indians-Frauen untermauerten am Wochenende ihren Spitzenplatz in der Bundesliga.

Memmingen/Mannheim - Mit sechs Punkten gegen Mannheim untermauerten die Frauen der Memminger Indians ihren Spitzenplatz in der Bundesliga. Das Team von Werner Tenschert kam am Samstag zu einem 3:1-Heimerfolg über die Mad Dogs, tags darauf gab es einen 6:2-Auswärtserfolg. Damit bleibt der Abstand auf den zweitplatzierten Planegg unverändert bei neun Punkten.

Die Indians gingen am Samstag mit 17 Feldspielerinnen sowie zwei Torhüterinnen in die Partie gegen den Tabellenfünften Mannheim. Vom Stammpersonal fehlte nur die beruflich verhinderte Katharina Ott. Die Gäste hatten dagegen nur elf Spielerinnen und eine Torfrau mit ins Allgäu gebracht. Die Partie litt vor allem in den ersten 20 Minuten unter einer sehr kleinlichen Regelauslegung des Hauptschiedsrichters, der fast jeden Körperkontakt mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndete. So kam wenig Spielfluss auf, aber nach neun Minuten war Marina Swikull im Powerplay für die Indians mit der 1:0-Führung zur Stelle. 

Trotz eines Chancenplus vermochten es die Allgäuerinnen nicht, den Vorsprung gegen kämpferisch starke Mad Dogs weiter auszubauen. Als eine Minute nach dem ersten Seitenwechsel eine Mannheimer Spielerin im eigenen Torraum die Scheibe mit der Hand festhielt, bekamen die Memmingerinnen einen Penalty zugesprochen. Mandy Dibowskis Versuch konnte Michelle Teuke im Mannheimer Kasten nicht richtig festhalten, doch der Puck blieb noch unmittelbar vor der Torlinie liegen. Besser machte es wenig später US-Import Theresa Knutson im Dress Mannheims, die ihre Torjägerqualitäten unter Beweis stellte und Indians-Goalie Emma Schweiger zum 1:1-Ausgleich überwand (27. Min). 

ECDC-Headcoach Werner Tenschert stellte in der zweiten Pause seine Formationen um, was deutlich sichtbar Wirkung zeigte. Die Allgäuerinnen zeigten nun wesentlich mehr Biss, bestimmten die Partie und das 2:1 durch Marie Delarbre (48.) war der verdiente Lohn. Nur weil die Maustädterinnen zu viele Möglichkeiten ausließen, blieb die Partie weiter spannend. Eine sehr zweifelhafte Strafzeit drei Minuten vor Schluss überstanden die Indians unbeschadet und Taylor Day machte wenig später mit dem 3:1 ins mittlerweile verlassene Tor der Mad Dogs 22 Sekunden vor der Schlusssirene endgültig alles klar. 

Rückspiel in Mannheim

Am Sonntag kam es um 17 Uhr zum Rückspiel in der Mannheimer SAP Arena. Die Neuauflage verlief dabei weitaus weniger spannend, Indians-Top-Scorer Taylor Day brachte die Maustädterinnen mit einem lupenreinen Hattrick binnen 15 Minuten mit 3:0 in Führung. Zwar verkürzte Theresa Knutson für die Mad Dogs wenig später (18. Min) auf 3:1, doch Marie Delarbre stellte noch in derselben Spielminute den Drei-Tore-Abstand wieder her. Kurz nach dem ersten Seitenwechsel überlistete Lisa Campeau ECDC-Torfrau Emma Schweiger zum 4:2, aber noch im zweiten Drittel war erneut Taylor Day mit dem 5:2 für die Indians zu Stelle (30. Min). 

Mannheim steckte nie auf, aber die Allgäuerinnen ließen im letzten Abschnitt nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt zum 6:2-Endstand setzte Marina Swikull mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte (45.). ECDC-Headcoach Werner Tenschert: „Wir haben unser Ziel mit den sechs Punkten am Wochenende erreicht, dazu auch nur drei Gegentreffer zugelassen. Jetzt gilt unsere ganze Konzentration dem Nachholspiel gegen Ingolstadt am kommenden Samstag.“ (pg)

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