Showdown in 14 Tagen

Indians-Frauen gewinnen vierte Partie gegen Ingolstadt

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Marina Swikull, Julia Seitz und Antje Sabautzki nach dem 2:1.

Memmingen - Keine Blöße gaben sich die Frauen der Memminger Indians am Samstagnachmittag gegen den ERC Ingolstadt. Der Meister bezwang die Oberbayern klar mit 4:1 und hat weiterhin alle Trümpfe in der eigenen Hand, die Hauptrunde als Erster zu beenden.

Vor dem Sport stand aber ein trauriger Anlass im Mittelpunkt. In einer Gedenkminute nahmen die Memminger Eishockeyfrauen Abschied von ihrem ehemaligen Trainer Gerhard Sabautzki, der in der vergangenen Woche nach schwerer Krankheit verstorben war. Da die Indians mit Trauerflor spielten, hatten beide Teams die Trikotfarben getauscht und die Indians traten in den ungewohnten weißen Auswärtsjerseys an. Beide Mannschaften konnten nicht komplett antreten, bei den Indians fehlte Marie Delarbre und bei Ingolstadt Kiersten Falck. 

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando am Hühnerberg. So gelang den Allgäuerinnen schon nach vier Minuten die Führung. Taylor Day – nach Zuspiel von Katharina Ott – überlistetet Paula Byszio im Tor der Gäste zur 1:0-Führung. Zum Teil minutenlang schnürten die ECDC-Frauen die Gäste im eigenen Drittel ein, die mit viel Einsatz einen weiteren Gegentreffer verhindern konnten. 

Ein Wechselfehler begünstigte den Ausgleichstreffer durch Emma Terres (28. Minute), aber die Maustädterinnen ließen sich davon nicht irritieren. Nur drei Minuten später war Marina Swikull mit dem 2:1 zur Stelle. Ihren ersten Schuss konnte die Panther-Torfrau noch abwehren, aber den Rebound verwandelte Swikull sicher. 

Die zweite Hälfte der Begegnung war dann von zahlreichen Strafzeiten geprägt und ein daraus resultierendes Überzahlspiel nutze Taylor Day nach dem letzten Seitenwechsel zum 3:1 (42.). Die Indians kontrollierten weiter das Geschehen und wenn sich die Panther einmal durchsetzen konnten, war Emma Schweiger im ECDC-Gehäuse gewohnt zuverlässig zur Stelle. Den 4:1-Endstand markierte dann erneut Taylor Day. Bei einem Break wurde sie unsanft von hinten von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty verwandelte die Bundesliga-Topscorerin souverän (58.). 

Mit sechs Punkten Vorsprung auf Planegg haben die Memmingerinnen jetzt zwei Spieltage vor Schluss alle Trümpfe in der eigenen Hand, als Tabellenerster in die Play-Offs einzuziehen. Nach der Länderspielpause kommt es zum absoluten Showdown, wenn die Indians in Hin- und Rückspiel auf den Zweiten Planegg treffen. Den Memmingerinnen genügt dabei ein einziger Punkt aus beiden Spielen gegen den Dauerrivalen. (MK)

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