Vom 3:0 zum 1:7

Indians schlagen Peiting und unterliegen Rosenheim

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Da lief es noch rund: Die Partie gegen Peting beendeten die Memminger Indians mit einem verdienten Sieg.

Memmingen/Rosenheim - Im letzten Heimspiel der Hauptrunde feierte der ECDC zwar nochmals einen verdienten Sieg gegen das Spitzenteam aus Peiting. Mit einer 7:1-Niederlage kehrten die Indians dann aber aus Rosenheim zurück. Bereits am Freitag startet die Meisterrunde, dann empfangen die Maustädter den Höchstadter EC am Hühnerberg.

Die Indians starteten im Spiel gegen Peiting von Beginn an mit viel Zug zum Tor. Ein Lattentreffer in den Anfangsminuten verhinderte die frühe Führung. Auch in der Folge spielten die Memminger mutig und temporeich, aber ein weiterer Pfostentreffer stand ihnen im Wege. Insgesamt sah man ein spannendes erstes Drittel, in dem die Indianer ein Chancenplus für sich verzeichnen konnten. Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren bemüht und ließen dem EC Peiting kaum Gelegenheit, das Spiel zu übernehmen. Unzählige Überzahlsituationen der Indianer wurden aber nicht genutzt und ECP-Torhüter Hechenrieder lief zu Höchstform auf. Auch Joey Vollmer bewies mit einer tollen Parade gegen Peitings Kostourek bei einem Alleingang abermals sein ganzes Können. So ging es erneut torlos in die letzte Pause des Abends. 

Die Partie wurde auch in den letzten 20 Minuten intensiv geführt. Dennoch waren die Maustädter an diesem Abend das spritzigere und willigere Team, was sich erst kurz vor dem Ende auszahlen sollte. In Überzahl knallte Jan Latal den Puck ins Netz und steuerte den lang ersehnten Treffer zum wichtigen Sieg bei. Damit aber nicht genug, denn nur keine zwei Minuten später klingelte es erneut im Gehäuse der Gäste. Abermals Jan Latal wuchtete die Scheibe ansatzlos in die Maschen. Als das Gästeteam von Headcoach Sebastian Buchwieser dann den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, setze Jared Mudryk 30 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt, indem er zum verdienten 3:0 ins verwaiste Gästetor einschob. Damit feierten die GEFRO-Indians einen weiteren wichtigen Erfolg über ein Top-Team der Oberliga und nahmen erneut wichtige Zähler auf ihr Punktekonto mit. 

Weniger gut lief es dann in Rosenheim, auch wenn es eigentlich gar nicht so schlecht begonnen hatte. Die ersten Minuten konnten die Hausherren, die nach zahlreichen Misserfolgen gewaltig unter Druck standen, erfolgreich vom Indianer-Tor ferngehalten werden. Die erste große Chance der Partie hatten dann auch die Indians, die aber am Torgestänge scheiterten. Die Gastgeber aus Rosenheim, die wegen Fanprotesten in den ersten 20 Minuten auf akustische Unterstützung ihrer Anhänger verzichten mussten, kamen in der 14. Minute durch Neuzugang Höller zur Führung. Nicht mehr unverdient, da sie mittlerweile das Kommando übernommen hatten. 

Die Indians aber trotzdem noch immer gefährlich, mehr als ein weiterer Pfostentreffer sprang aber nicht heraus. Das zweite Drittel war dann sehr bitter aus Memminger Sicht. Rosenheim lief nun heiß und die Indians hatten dem wenig bis nichts entgegenzusetzen. Ganze vier Treffer erzielten die Hausherren in diesem Abschnitt und entschieden die Partie somit vorzeitig. Ohne Zugriff und offensive Entlastung waren die Indians froh, sich in die Pause retten zu können. Aus dieser kamen sie dann auch wieder etwas besser ins Spiel zurück. 

Auch wenn die Hausherren, bei denen nun der ganze Frust der letzten Wochen abzufallen schien, noch zwei weitere Tore erzielten, kamen die Rot-Weißen zu mehreren Entlastungsangriffen. Bedingt durch einige Überzahlsituationen konnten sich auch Chancen herausgearbeitet werden. So gelang wenigstens noch der Ehrentreffer durch Stotz. Der Schlusspunkt des Abends war allerdings den Oberbayern in Person des starken Alexander Höller vorenthalten, der kurz vor Ende den 7:1-Endstand besorgte. 

Für die Indians ein gebrauchter Abend, was auch Chefcoach Sergej Waßmiller in der Pressekonferenz bestätigte. Wenig lief bei den Memmingern zusammen, was sich aber bereits beim nächsten Spiel wieder ändern soll. Am Freitag kommt mit dem Höchstadter EC ein Gegner auf Augenhöhe in die Maustadt, hier soll beim ersten Spieltag der Meisterrunde ein weiterer Sieg vor eigener Kulisse eingefahren werden. Karten sind bereits an allen VVK-Stellen erhältlich. (mfr/fl)

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