Nächster Heimsieg soll her

Eishockey: Memminger Indians empfangen Höchstadt

Ein Eishockeyspieler des ECDC Memmingen auf dem Eis gegen Höchstadt.
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Am Sonntag wird es am Hühnerberg spannend: dann empfangen die Memminger Indians die Alligators aus Höchstadt.

Memmingen - Am Sonntagabend, 10. Januar, (18 Uhr) kommen die Alligators aus Höchstadt nach Memmingen. Gegen die Franken wollen die Indians an ihre zuletzt guten Auftritte zuhause anknüpfen und punkten. 

Vor knapp zwei Wochen gab es das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften, damals mussten die Indians eine mehr als unglückliche und vor allem unnötige Niederlage einstecken. Trotz solider Leistung kamen die Maustädter nur zu zwei eigenen Treffern und unterlagen dem HEC am Ende mit 2:4. Die mangelnde Chancenverwertung gepaart mit zu wenig Selbstvertrauen hatte ihnen das Genick gebrochen. Mittlerweile aber haben sich die Vorzeichen geändert. Das Team von Trainer Waßmiller tritt deutlich gefestigter auf und kam, wie beim 2:0-Heimerfolg gegen Spitzenreiter Selb, auch wieder zu Erfolgen. Ob der Aufwärtstrend ausreicht, um die Gäste aus dem Aischgrund zu besiegen, wird sich am Sonntag ab 18 Uhr zeigen.

Der HEC vertraut dabei wieder auf eine starke erste Reihe, vor allem Anton Seewald und Milan Kostourek stechen hier hervor. Doch auch Jari Neugebauer, Martin Vojcak oder Vitaly Aab zählen zu den bekannten Führungsspielern bei den Panzerechsen. Nach dem Heimerfolg gegen die Indians gab es für Höchstadt vor diesem Wochenende nur noch einen Sieg nach Penaltyschießen gegen Landsberg; weitere Partien fielen, aufgrund von positiven Tests beim Gegner, jeweils aus. Am Freitag messen sich die Alligators mit dem EV Weiden, ehe es nach Memmingen geht. Mit insgesamt 22 Punkten aus 16 Spielen stehen die Franken in diesem Jahr sehr gut da und befinden sich voll auf Playoff-Kurs.

Diese wollen auch die Indians sicher erreichen, weshalb ein Heimsieg für die Maustädter durchaus wichtig wäre. Trotz dem Ausfall von Kanadier Myles Fitzgerald wird Trainer Waßmiller aller Voraussicht nach wieder vier Reihen aufbieten können, welche, gestärkt mit den Rückkehrern Huhn und Miettinen, für durchgehend hohes Tempo sorgen sollen. Mit der gleichen defensiven Einstellung wie in der letzten Partie gegen Selb sollten Punkte dann durchaus möglich sein. (mfr)

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