Zum Rückrundenauftakt kommt Hannover

Halbzeitbilanz: Indians-Frauen sind Tabellenführer

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Die Indians-Frauen gehen als Tabellenführer in die zweite Hälfte der Bundesligasaison.

Memmingen - Als Tabellenführer gehen die Frauen des ECDC Memmingen am Samstag in die zweite Hälfte der Bundesligasaison. In ihren 14 Spielen haben die Indians nur sechs Punkte abgegeben und 36 Zähler auf der Habenseite. Planegg gelang es in Memmingen zwei Punkte zu holen und Bergkamen konnte letztes Wochenende dem Meister vor heimischem Publikum vier Punkte abnehmen.

Auf dem zweiten Platz folgt der ESC Planegg-Würmtal, ebenfalls mit 14 Spielen. Die „Penguins“ errangen 31 Punkte und haben einen Punktvorsprung auf den Dritten Ingolstadt (30). Die Schanzerinnen absolvierten jedoch bereits 16 Partien. Mit einem Spiel weniger als Ingolstadt folgt knapp dahinter bereits Bergkamen mit 28 Zählern. Diese vier Teams haben die größten Chancen, am Ende der 28 Spieltage die Play-Offs zu erreichen. 

Danach folgt bereits ein kleiner Bruch, denn Mannheim (21 Punkte) hat auf dem fünften Platz nach 14 Spielen schon sieben Punkte Rückstand auf Rang vier. Noch schwieriger wird es für die Eisbären Berlin (sechster Platz / 14 Spiele / 18 Punkte) werden, noch unter die Top Vier vorzustoßen und den Hauptstädterinnen droht die Play-Down Runde um den Klassenerhalt. 

Die Düsseldorfer EG konnte bislang nicht an die gute Leistung aus der Vorsaison anknüpfen und ist mit zwölf Punkten Vorletzter. Die rote Laterne wird wohl auch diese Saison Hannover nicht mehr aus der Hand geben. Die Niedersachsen gewannen in 15 Spielen erst einen einzigen Punkt und konnten ihre Bundesligatauglichkeit bisher noch nicht unter Beweis stellen. 

"Schadet dem Ansehen der Frauenbundesliga"

Die Hinrunde war für die Indians-Frauen geprägt von großem Reiseaufwand mit bislang über 9.000 Buskilometern. Von den 14 Partien waren gerade einmal drei Heimspiele, elf Mal musste das Team auswärts antreten und dabei auch alle „Doppelwochenenden“ absolvieren. Die Strapazen von Training und Spielen nach langen Fahrten war bei der Mannschaft in den vergangenen Wochen unübersehbar. Indians-Teammanager Peter Gemsjäger: „Wir haben als eines der wenigen Teams für die Terminplanung je zwei Spielzeiten am Wochenende angegeben und als Lohn dafür einen für uns sehr unausgeglichenen Spielplan bekommen. Das werden wir künftig garantiert so nicht mehr machen.“ 

Auch Anspielzeiten wie zuletzt sonntags Früh um 9 Uhr in Bergkamen kritisiert der Indians-Funktionär: „Das sind doch keine Kleinstschülermannschaften, denen das vielleicht zugemutet werden kann. Von den Schwierigkeiten, im Hotel rechtzeitig Frühstück vor dem Spiel zu bekommen, ganz abgesehen. So eine Terminierung ist vollkommen unwürdig und das schadet dem Ansehen der Frauenbundesliga. Ich sehe den Verband hier in der Pflicht, entsprechende Regularien zu erlassen.“ 

Am Samstag gegen Hannover

Zum Auftakt der Rückrunde kommen jetzt am Wochenende die Hannover Indians zu ihren beiden Gastspielen an den Memminger Hühnerberg. Zu Saisonbeginn ist das Team aus Niedersachsen vom SC Langenhagen zu den EC Hannover Indians gewechselt. An der sportlichen Situation hat sich damit freilich wenig geändert, die Niedersachsen sind wie in der Vorsaison weit abgeschlagenes Schlusslicht. Die Maustädterinnen gewannen Ende November ihre beiden Auswärtsspiele an der Leine mit 9:1 bzw. 13:0 Toren. Spielbeginn am Memminger Hühnerberg ist am Samstag um 16.45 Uhr, am Sonntag um 12.15 Uhr. (pg)

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