Memminger Schützengau bei Deutscher Meisterschaft der Sportschützen

Mit vorderen Platzierungen zurück

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Die Sportschützen aus dem Schützengau Memmingen haben erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft in der Olympiaschießanlage München-Hochbrück teilgenommen. 

München/Memmingen – Die Sportschützen aus dem Schützengau Memmingen haben alle die Deutsche Meisterschaft in der Olympiaschießanlage München-Hochbrück beendet. Eine besondere Überraschung gelang den Schützen von der Alpenrose Heimertingen im Kleinkaliberschießen Liegend.

In dieser Olympischen Disziplin konnte das Team mit den Schützen Bernhard Fendt, Michael Sinning und Florian Friedl mit sehr starkem Ergebnis den Deutschen Vizemeistertitel 2019 erringen. In der Einzelwertung hatte Bernhard Fendt sogar die Nase vorn und durfte sich als Deutscher Meister feiern lassen. Bei den Junioren hatten wieder die jungen Damen aus Maria Steinbach mit vorderen Platzierungen bei den verschiedensten Disziplinen mitgemischt. Denn Alisa Zirfaß, Barbara Fricke und Amelie Anton sind inzwischen zu den Leistungsträger in Bayern und der Nation herangewachsen. Es ist nur ein fehlender Millimeter, oft entscheidet nur ein Schuß, der nicht die Zehn getroffen hat über einen Medaillenplatz. Und so war es für diese drei bei dieser Deutschen Meisterschaft durch alle Disziplinen gelaufen. Mehrmals auf den Siegerlisten auf Platz vier und fünf erscheinen die Juniorinen aus Maria Steinbach. Aber es gab auch Medaillen für Amelie Anton, die mit Kleinkaliber Dreistellung die Bronzemedaille erreichen konnte. Bei Kleinkaliber 100 Meter hatte Alisa Zirfaß mit ihrem Team die Silbermedaille feiern können. Die weitere Juniorin Carina Roglmeier aus Maria Steinbach ließ bei ihrem Wettkampf Luftgewehr auch nichts anbrennen und war mit Platz sieben in der Siegerliste zu finden. Sportschütze Erich Huber war in seiner Klasse in den verschiedensten Disziplinen wieder unschlagbar. Mit fünfmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze konnte er zufrieden die Heimreise antreten. Die klasse Leistungen der bayerischen Schützen im nationalen Vergleich zeigt die Bilanz von 69 Gold-, 72 Silber- und 60 Bronzemedaillen in den 274 Wettkämpfen, die während der Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage gewonnen wurden. Das waren zwar 15 Medaillen weniger als im Rekordjahr 2018, dennoch führt der Bayerische Sportschützenbund überlegen den Medaillenspiegel der Landesverbände an. Auf Rang 2 der Medaillenbilanz rangiert wieder der Hessische Schützenverband, der seine Medaillenzahl gegenüber dem Vorjahr ungefähr konstant halten konnte. Der große Gewinner ist der Württembergische Schützenverband, der 30 Medaillen mehr als 2018 sammelte und auf den dritten Platz des Medaillenspiegels sprang. (MK)

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