Erfolgreiche Bad Wörishofer

Viermal Weltmeister: Kollers Taekwondo Akademie sahnt in Düsseldorf ab

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Dennys Koller (Mitte), Lehrmeister an der Bad Wörishofer KTA, wurde bei der TDA INTL in Düsseldorf in seiner Kategorie Weltmeister.

Bad Wörishofen – Gleich mehrere frisch gebackene Weltmeister kehrten kürzlich in die Kneippstadt zurück: Bei der 1. TDA INTL Weltmeisterschaft im Taekwondo meldete auch die KTA Kollers Taekwondo Akademie aus Bad Wörishofen acht ihrer Schützlinge an. Vier von ihnen sicherten sich in ihrer Kategorie den Titel.

Ebenfalls erfolgreich (v. links) Jovana Bozhinova (Silber Einzelform) und Katarina Bojanac (Bronze Einzelform)

Unter anderem Lehrmeister Dennys Koller selbst: Er hatte 2017 die Wörishofer Akademie gegründet und sammelt seither nicht nur selbst eine Trophäe nach der anderen, sondern führte auch seine Schützlinge in den vergangenen beiden Jahren zu diversen Erfolgen. Beleg dafür ist auch die jüngste Weltmeisterschaft, bei der in Düsseldorf knapp 600 Starter aus vielen verschiedenen Ländern auf die Matte gingen – unter ihnen acht aus Bad Wörishofen.

Was sensationell ist: Alle acht schafften es aufs Treppchen, vier von ihnen gelang sogar der ganz große Wurf: Koller selbst gewann bei den 35- bis 44-jährigen Schwarzgurten, der erst sechsjährige Leo Fay dominierte die U8 und Cristina Morariu beherrschte die jungen Damen zwischen neun und 13 Jahren.

Teodora Garoafa und Karina Petra holten die vierte Bad Wörishofer Goldmedaille in der U17-Kategorie „Synchronized Forms Duo“, wobei Garoafa wenig später sogar noch Silber bei den weiblichen Schwarzgurten zwischen zwölf und 14 Jahren absahnte.

Seit 2017 im Aufschwung

Edelmetall gab´s auch für ­Jovana Bozhinova (Silber, Korean Hardstyle), Ivan Bozhinov (Silber, Pointfighting), Karina Petra, (Bronze, Korean Forms 12-14 Jahre) und Katarina Bojanac (Bronze, Korean Forms, 9-13 Jahre).

Stolz ist Trainer Dennys Koller nicht nur wegen der jüngsten Triumphe, er sieht primär das große Ganze: „Für mich als Trainer ist es schön, zu sehen, dass der Sport einen unheimlich positiven Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen hat. Dass ich diese Entwicklung verfolgen darf, das erfüllt mich mehr als eine Platzierung oder Medaille.“ Selbst seinen eigenen WM-Titel stellt Koller dabei hinten an. „Noch viel mehr freue ich mich, dass meine Kinder mit so viel Enthusiasmus dabei sind“, so der Taekwondo-Meister.

Insgesamt sieht Koller seine Akademie seit September 2017 im stetigen Aufschwung. Nicht zuletzt auch wegen der Stimmung. „Die Harmonie zwischen Meister und Schüler ist einfach überragend“, schwärmt Koller. Wer so viele Weltmeister und Medaillengewinner auf seiner Matte vereint, darf zurecht mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken. Marco Tobisch

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