15 Millionen Nerze werden getötet

Corona-Mutation in Dänemark: Riesen-Verwirrung um Nerz-Tötung - „Haben einen Fehler begangen“

In Dänemark wird eine Mutation des Coronavirus entdeckt - bei Nerzen. Auch mehrere Menschen haben sich mit dieser Corona-Form infiziert. Die Regierung greift knallhart durch. Der News-Ticker.

  • Corona-Mutation in Nord-Jütland: Das Coronavirus* wird in Dänemark bei Tieren nachgewiesen.
  • Auch bei 214 Menschen wird die Mutation des heimtückischen Coronavirus festgestellt.
  • Die dänische Regierung lässt 15 Millionen Tiere töten - Region Nord-Jütland wird faktisch abgeriegelt.

Update vom 10. November, 13:11 Uhr: Große Verwirrung herrscht in Dänemark wegen der von der Regierung veranlassten Massenkeulung aller Nerze im Land. Für die Tötung von gesunden Tieren außerhalb bestimmter Risikozonen gibt es momentan überhaupt keine rechtliche Grundlage, wie Lebensmittelminister Mogens Jensen einräumte.

„Wir haben einen Fehler begangen. Es gibt keine gesetzliche Befugnis, um Nerzzüchter außerhalb der 7,8-Kilometer-Zonen zu bitten, ihre Nerze zu schlachten“, sagte Jensen dem Sender TV2. Das habe er bei der Bekanntgabe noch nicht gewusst. Es ändere aber nichts daran, dass durch die Nerzzucht in Corona-Zeiten ein Risiko bestehe. Die Züchter sollten damit weitermachen, die Tiere zu töten. Die Volksgesundheit sei zu wichtig.

Regierungschefin Mette Frederiksen hatte anfangs davon gesprochen, dass alle Nerze in Dänemark getötet werden sollten. Damit sollte sichergestellt werden, dass eine bei den Nerzen aufgetretene Coronavirus-Mutation eingedämmt werde. Wie TV2 nun berichtete, deckt die Gesetzeslage nur infizierte Nerzfarmen und Bestände in einem bestimmten Umkreis von 7,8 Kilometern ab. Die Regierung will nun im Schnellverfahren die gesetzliche Grundlage schaffen, dass auch gesunde Nerze getötet werden dürfen.

Corona: Strenge Maßnahmen in Dänemark wegen Nerz-Mutation

Update vom 9. November, 14:50 Uhr: Für die Menschen im Norden Dänemarks hat eine mehrwöchige Zeit mit strikten Corona-Maßnahmen begonnen. Grund dafür ist die neu entdeckte Coronavirus-Mutation bei Nerzen, die bislang bei zwölf Personen in der Region Nordjütland nachgewiesen worden ist und laut Behördenangaben Auswirkungen auf mögliche künftige Corona-Impfstoffe haben könnte. In sieben nordjütländischen Kommunen gelten ab heute, Montag, weitreichende Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Unter anderem wird dort der öffentliche Nahverkehr weitgehend eingestellt. Lediglich Schüler sollen die Kommunengrenzen per Bus überschreiten dürfen. Allerdings müssen nicht alle Kinder und Jugendlichen in den betroffenen Gemeinden in die Schule kommen. Fünft- bis Achtklässler sollten ab Montag aus der Ferne unterrichtet werden, weil in Nordjütland zuletzt eine hohe Zahl an Infektionen unter Zehn- bis 14-Jährigen beobachtet worden ist. Auch die weiterführenden Bildungseinrichtungen sollten auf Fernunterricht umstellen. Zudem sind Sporthallen, Schwimmbäder und Fitnessstudios von nun an geschlossen. Gleiches gilt für Kultureinrichtungen wie Museen, Kinos und Theater.

Bereits am Samstag mussten Restaurants, Kneipen und andere Lokale schließen. Sie dürfen allerdings noch Essen zum Mitnehmen anbieten. Die rund 280.000 Einwohner der betroffenen Kommunen werden darüber hinaus aufgefordert, einen Corona-Test zu machen und nur in wichtigen Ausnahmefällen die Kommunengrenzen zu überschreiten. Alle außerhalb dieses Gebiets lebenden Menschen in Dänemark werden eindringlich aufgerufen, nicht dort einzureisen. Die Beschränkungen gelten vorläufig bis zum 3. Dezember. Betroffen sind die Kommunen Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted, Vesthimmerland und Læsø. In dem Gebiet befinden sich die meisten der mehr als 1100 dänischen Nerzfarmen.

Menschen stehen Schlange in einer Halle in Frederikshavn, in der ein Corona-Massentest durchgeführt wird.

Corona-Mutation in Dänemark: Erreger mittlerweile in mehreren Ländern festgestellt

Update vom 8. November, 13.40 Uhr: Nachdem sich bereits rund 214 Personen in Dänemark mit der Nerz-Corona-Variante infiziert haben, 12 davon mit der mutierten Variante, breitet sich der mutierte Erreger nun offenbar auf der ganzen Welt aus. Wie Bild unter Berufung auf die WHO berichtet, sei der Erreger mittlerweile auch in Italien, Niederlande, Schweden, Spanien und in den USA entdeckt worden. Demnach sollen fünf weitere Länder Corona bei Nerzen festgestellt haben, ob es sich dabei um den gleichen mutierten Erreger wie in Dänemark handelt, sei laut Bild noch nicht klar.

Wie das Blatt die WHO zitiert, sei die Mutationsvariante „besorgniserregend“. Demnach sei noch nicht bekannt, wie schwer der Krankheitsverlauf sei und ob das mutierte Virus auf einen Impfstoff ansprechen könnte.

Corona-Mutation in Dänemark entdeckt: 214 Personen bereits infiziert - Regierung erlässt drastische Maßnahme

Update vom 8. November, 12:10 Uhr: In Dänemark sind nach dem Auftreten von Nerz-Corona-Varianten bereits 1,9 Millionen der etwa 15 Millionen Nerze in Zuchtanlagen getötet worden. Das bestätigte Dänemarks Polizei am Sonntag. Um die Ausbreitung der mutierten Erreger in der Bevölkerung einzudämmen, schlossen von Samstag an zudem in sieben norddänischen Kommunen mit insgesamt 280.000 Einwohnern alle Lokale. Auch Großbritannien reagierte, von nun an gelten Einreiseverbote für alle Dänen, die keinen ständigen Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben. Wer britischer Staatsbürger ist und aus Dänemark kommt, darf zwar ins Land, muss aber für zwei Wochen in Selbstisolation.

In Dänemark wurden bei Nerzen aufgetretene Varianten des Coronavirus seit Juni bei mindestens 214 Menschen nachgewiesen. Der von den Dänen als besorgniserregend eingestufte Cluster-5-Virustyp wurde bisher bei zwölf Personen gefunden. Wie Tyra Grove Krause vom dänischen Gesundheitsinstitut SSI am Samstag erklärte, sei bislang unklar ob und wenn ja wie viele weitere Personen bislang betroffen sind. In einer ersten Stellungnahme sah die WHO keine Hinweise auf erhöhte Risiken bei der Variante. 

Rund 200 der 214 bekanntgewordenen Infektionen mit Nerz-Virus-Varianten waren in der Region Nordjütland erfasst worden, wo es besonders viele Nerzfarmen gibt. Dänemark ist bei der Zucht Weltmarktführer. Von Montag an wird in sieben Kommunen dort vorsorglich der öffentliche Nahverkehr eingestellt, ältere Schüler sowie Studenten sollen Fernunterricht erhalten. Zudem schließen Sporthallen, Schwimmbäder und Fitnessstudios.

Corona-Mutation in Dänemark: 15 Millionen Tiere werden deshalb getötet - Warum trifft es die Nerze?

Update vom 7. November, 12.56 Uhr: Eine Mutation des Coronavirus, die durch die Übertragung des Erregers auf Nerze und zurück auf Menschen entstanden ist, bestimmt die Corona-Lage in Dänemark. Welche Gefahr von der neuen Virusform ausgeht, ist noch unklar. „Bevor wir keine sicheren Daten auch aus Tests mit infizierten Nerzen haben, lässt sich noch wenig über das mutierte Virus sagen“, erklärte Thomas Mettenleiter, Virologe und Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) gegenüber Bild (hinter Bezahlschranke).

Corona in Dänemark: Warum sind Nerze von Erreger-Mutation betroffen?

Generell sind Mutationen jedoch nichts Ungewöhnliches, sondern kommen bei jeglichen Lebensformen in der Natur ständig vor. Viren mutieren jedoch häufiger, weil ihr Erbgut in Form einer RNA (Ribonukleinsäure) vorliegt. Diese Form ist deutlich instabiler als die DNA (Desoxyribonukleinsäure), in dieser Form ist das menschliche Erbgut gespeichert. Durch die relativ hohe Instabilität ist die RNA fehleranfällig, sodass bei der Reproduktion häufiger Mutationen entstehen. Diese Fehler sind aber nicht per se als negativ zu begreifen.

„Mutation ist der Treiber der Evolution“, so Mettenleiter. „Wir bemerken solche Vorgänge erst, wenn sie Auswirkungen auf die Biologie haben und es zum Beispiel zu Infektionen mit neuen Erregervarianten kommt.“ Das mutierte Coronavirus hat jedoch Auswirkungen auf die Impfstoffforschung*. „Die Impfstoff-Entwicklung müsste aber nicht von vorne anfangen, höchstens ein paar Schritte neu gehen und Anpassungen vornehmen. Wir warten nun auf weitere Informationen aus Dänemark“, bewertet der Virologe die Situation.

Warum es unbedingt die Nerze, von denen jetzt Millionen getötet werden müssen, getroffen hat, erklärte Mettenleiter in Bild folgendermaßen: „Das Besondere an den Nerzen ist, dass die Tiere auf engstem Raum gehalten werden. Das heißt, dass Virus kann sich leicht ausbreiten. Deswegen hat eine Nerzfarm wie in Dänemark eine hohe Erregerlast, die dann dazu führen kann, dass sich Menschen wieder anstecken können.“

Wegen Virus-Mutation in Jütland: Regierung riegelt Region ab - „geeignete präventative Maßnahmen“

Unabhängig davon, ob die neue Virusmutation gefährlicher oder weniger schädlich für den Menschen ist, hat die dänische Regierung mit der Abriegelung der Region Jütland richtig gehandelt: „Das sind geeignete präventive Maßnahmen, die dort getroffen wurden, um zu verhindern, dass die Mutation sich weiter verbreitet.“

Corona-Mutation in Dänemark: 15 Millionen Tiere werden deshalb getötet - erster Staat reagiert

Update vom 6. November, 14.29 Uhr: Mindestens 214 infizierte Dänen und das Todesurteil für alle Nerze in Dänemark: Eine in dem skandinavischen Land festgestellte Mutation von Sars-CoV-2 , welche die kleinen Raubtiere auf den Menschen übertragen können, sorgt für Aufsehen (siehe Erstmeldung vom 4. November).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schaltet sich bei dem Thema nun ein. Es habe bereits zahlreiche Mutationen des Virus gegeben, sagte Chef-Wissenschaftlerin Soumya Swaminathan. Ein Stab von Wissenschaftlers werte die Veränderungen des Erregers seit Beginn der Pandemie ständig aus.

Eine erste Risikobewertung der WHO zur Situation in Dänemark sei in Arbeit, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. „Die Belege, die wir haben, weisen nicht darauf hin, dass diese Variante sich in irgendeiner Form anders verhält“, so Ryan. Er betonte aber auch, es sei wichtig, der Übertragung durch Sicherheitsmaßnahmen in Tierbetrieben vorzusorgen.

Dänemark: Mehr als 200 Menschen mit von Nerzen stammender Corona-Variante infiziert

Update vom 6. November, 11.37 Uhr: Mindestens 214 Menschen haben sich in Dänemark seit Juni mit einer ursprünglich bei Nerzen aufgetretenen Coronavirus-Variante („Cluster-5-Virus“) infiziert, wie das dänische Gesundheitsinstitut SSI nun mitteilte - 200 davon in der Region Nordjütland, wo es besonders viele Nerzfarmen gibt.

Die etwa 15 bis 17 Millionen Nerze in dem Land sollen nach einem Regierungsbeschluss nun getötet werden. Eine hohe Zahl infizierter Nerze erhöhe das Risiko für Virusmutationen, gegen die die derzeit entwickelten Impfstoffe eventuell nicht schützten, so das SSI.

Eine Nerzfarm in der dänischen Region Nordjütland.

Gefährliche Corona-Mutation in Dänemark: Region mit 280.000 Menschen abgeriegelt - erster Staat reagiert

Update vom 6. November, 10.00 Uhr: Konkret von den Beschränkungen in Dänemark betroffen sind laut n-tv die Kommunen Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted, Vesthimmerland und Læsø. Dort müssen Restaurants und Kneipen ab Samstag schließen, es darf nur Essen zum Mitnehmen ausgegeben werden.

Außerdem machen sämtliche Sport-Einrichtungen dicht. Sowohl Dänen als auch Besucher aus dem Ausland werden dringen dazu angehalten, den betroffenen Gebieten fernzubleiben , sogar Züge und Busse sollen die Regions-Grenzen nicht mehr überqueren.

Auch das Land Großbritannien hat aufgrund der Corona-Mutation nun Maßnahmen eingeleitet. Reisende aus Dänemark müssen in eine 14-tägige Quarantäne. Laut Verkehrsminister Grant Shapps gelte die Regel ab Freitag. Das gleiche gilt auch für Reisende aus den Nachbarländern Schweden und Deutschland - allerdings erst ab dem frühen Samstag. Schweden und Deutschland haben Dänemark bereits von der Liste sicherer Länder gestrichen.

Gefährliche Corona-Mutation in Dänemark: Region mit 280.000 Menschen wird abgeriegelt - „Augen der Welt auf uns“

Update vom 5. November, 21.30 Uhr: „Die Augen der Welt sind auf uns gerichtet.“ Mit diesen Worten hat die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen scharfe Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der Coronavirus-Pandemie begründet.

Corona-Mutation bei Nerzen in Dänemark: Region Nord-Jütland wird faktisch abgeriegelt

Die Behörden haben auf den Ausbruch einer neuartigen Mutation von Corona reagiert und die Region Nord-Jütland faktisch abgeriegelt. Das Gebiet umfasst den gesamten Norden Dänemarks rund um die Stadt Aalborg (rund 120.000 Einwohner).

 „Ab heute Nacht sind Bürger in sieben Gemeinden Nord-Jütlands dringend aufgerufen, in ihrer Region zu bleiben, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern“, sagte Frederiksen an diesem Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Betroffen sind demnach mehr als 280.000 Menschen.

Auflistung: Maßnahmen gegen die Corona-Mutation in Nord-Jütland (Dänemark)

  • Bürger aus Nord-Jütland sollen die Region im Norden Dänemarks nicht mehr verlassen.
  • Andere Dänen und ausländische Besucher werden aufgerufen, dem Gebiet fernzubleiben.
  • Züge und Büsse sollen die Grenze zur angrenzenden südlicheren Region Midtjylland nicht mehr überqueren.
  • Restaurants und Bars müssen ab Samstag, 7. November, schließen.
  • 15 bis 17 Millionen Nerze sollen wegen der Corona-Mutation notgeschlachtet werden.

Zuvor war bei einigen Nerzen eine mutierte Form des Coronavirus gefunden worden. Die Regierung in Kopenhagen kündigte daraufhin die Notschlachtung aller Nerze an - dabei geht es um rund 15 bis 17 Millionen Tiere. Dänemark ist der weltweit größte Exporteur von Nerzfellen, es gibt mehr als tausend Farmen.

Ministerpräsidentin Dänemarks: Mette Frederiksen.

Corona-Mutation in Dänemark: Furcht vor Beeinträchtigung eines Covid-19-Impfstoffes

Auch bei zwölf Menschen wurde diese neuartige Form des Virus nachgewiesen. Das mutierte Coronavirus könnte nach Angaben der dänischen Gesundheitsbehörden die Wirksamkeit eines künftigen Impfstoffes für Menschen beeinträchtigen.

Bei den Maßnahmen in Nord-Jütland handele es sich laut Frederiksen um eine „wirkliche Absperrung“ der Region.

Corona-Mutation bei Nerzen: Dänische Regierung lässt Millionen Tiere töten

Erstmeldung vom 4. November: Kopenhagen - Das Coronavirus wurde höchstwahrscheinlich vom Tier auf den Menschen übertragen, warum sollte das also nicht anders herum genauso möglich sein? Genau mit diesem Problem hat aktuell das deutsche Nachbarland Dänemark zu kämpfen.

Insgesamt jeder dritte neue Corona-Fall lässt sich dort in manchen Regionen auf die Nerz-Farmen im Land zurückführen. Mit 15 bis 17 Millionen Tieren ist Dänemark weltweit der größte Produzent von Nerzfellen.

Aktuell gibt es 1139 Zuchtfarmen - jetzt sollen die Tiere getötet werden, da sie eine mutierte Form des Coronavirus auf den Menschen übertragen können, wie auch wa.de berichtet.

In Dänemark infizieren sich zahlreiche Nerze mit dem Coronavirus.

Wegen Corona will Dänemark über 15 Millionen Tiere töten - Mutation von Corona kann gefährlich sein

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat angeordnet, alle betroffenen Nerze im Land zu töten. Es besteht zum einen die Sorge, der kommende Impfstoff könnte in der Folge nicht mehr wirken.

Zum anderen könnte sich die Corona-Mutation* unter den Nerzen rasend schnell ausbreiten - und das nicht nur in Dänemark, sondern in ganz Europa und darüber hinaus. „Wir sehen, dass in Nordjütland schon jeder dritte Corona-Fall auf die Nerzfarmen zurückzuführen ist“, so der dänische Virologe Anders Formsgaard.

Auf bereits mehr als 200 Farmen wurde das Coronavirus* in Dänemark nachgewiesen, fast täglich kommen neue Verdachtsfälle hinzu. Wird das Virus auf einer Farm nachgewiesen, soll der gesamte Bestand in der betroffenen Zucht sowie in allen Betrieben im Umkreis von acht Kilometern getötet werden. Für die Züchter absolut unverständlich, da ihre Existenz auf dem Spiel steht und die Tiere nach kurzer Zeit die Infektion wieder überstanden haben. Auf 67 Farmen wurde der komplette Bestand an Nerzen bereits getötet, weitere sollen folgen.

Nerz-Tötung wegen Coronavirus auch in den Niederlanden

Einen ähnlichen Beschluss gab es bereits in den Niederlanden. Im Juni wurde nach ähnlichen Ausbrüchen beschlossen, alle Pelztiere auf betroffenen Farmen zu töten.

Durch freilebende Marder, die der gleichen Familie angehören, kann sich das Coronavirus* durch die Nerze unkontrolliert ausbreiten. (tko) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/AP/dpa

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