„Corona-Monitoring lokal“

Corona in Deutschland: Hotspot Kupferzell - RKI-Forscher präsentieren DIE Studie

Coronavirus in Deutschland: Das Robert Koch-Institut (RKI) startet Studie in Deutschland (Symbolfoto).
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Coronavirus: Das Robert Koch-Institut (RKI) startet Studie in Deutschland (Symbolfoto).

Die Coronavirus-Epidemie in Deutschland wirft viele Fragen auf. Wie viele Menschen sich überhaupt angesteckt? Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin stellt jetzt erste Ergebnisse einer Corona-Studie aus dem Hotspot Kupferzell vor.

  • Das Coronavirus bestimmt das Leben in Deutschland.
  • Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gibt jeden Tag Zahlen über die Corona-Lage heraus, versucht das Infektionsgeschehen genau zu beobachten. Studien in Kupferzell (Baden-Württemberg), Bad Feilnbach (Oberbayern) und in Straubing (Niederbayern) sollen mehr Erkenntnisse liefern.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte.

Update vom 14. August, 8.12 Uhr: Im Corona-Hotspot Kupferzell (Baden-Württemberg) hat das Robert Koch-Institut (RKI) eine Antikörper-Studie durchgeführt. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor. Am Freitag wollen Forscher diese präsentieren. Für das „Corona Monitoring lokal“ befragten die Wissenschaftler in Kupferzell 2000 Bewohner. Bei einem Kirchenkonzert hatten sich am 1. März viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus in Deutschland: RKI startet Antikörperstudie in Bayern

Update vom 19. Mai, 13.27 Uhr: In Bayern im Landkreis Rosenheim testet das RKI-Team dann die Gemeinde Bad Feilnbach. Der Ort in Oberbayern ist bekannt für seine Moorgebiete.  

Update vom 19. Mai, 11.07 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Bis zum 6. Juni sind die Untersuchungen in Kupferzell geplant. Binnen sechs Wochen will das RKI die Ergebnisse vorlegen. Wann die RKI-Studie im Landkreis Rosenheim startet, ist zunächst noch unklar.  

Coronavirus in Deutschland: RKI startet auch Studie in Rosenheim 

Update vom 19. Mai, 10.57 Uhr: „Wir werden vier weiterer Orte untersuchen“, sagt Dr. Thomas Lampert. Auch Rosenheim (Bayern) gehöre zu diesen. Insgesamt sollen 8.000 Erwachsene in Deutschland an der RKI-Studie mit dem Titel „Corona-Monitoring lokal“ teilnehmen. Kupferzell ist der erste Untersuchungsort der geplanten Studie.

Update vom 19. Mai, 10.53 Uhr: Bürgermeister Christoph Spieles freut sich darüber, dass das Robert-Koch-Institut ausgerechnet Kupferzell ausgesucht habe. Er hoffe, alle Bürgerinnen und Bürger an der Studie teilnehmen. „Die Studie ist für uns alle äußerst wichtig“, betont Bürgermeister Spieles. Das Ergebnis sei spannend. Es sei eine ganz besondere Studie. 

Video: Covid-19 Pandemie - Aktuelle Zahlen zur Obergrenze in Deutschland

RKI-Studie: Wer hat Antikörper gegen das neuartige Coronavirus gebildet?

Update vom 19. Mai, 10.49 Uhr: Mit der Studie wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach RKI-Angaben herausfinden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das neuartige Coronavirus gebildet haben. 

Weiterhin soll demnach erforscht werden, wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist, welche Menschen häufiger von der Erkrankung Covid-19 betroffen sind und wie oft die Erkrankung so schwer verläuft, dass Menschen im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Update vom 19. Mai, 10.40 Uhr: In Kupferzell sollen PCR-Tests und Antikörper-Tests gemacht werden, sagt Dr. Thomas Lampert Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI.
Das Infektionsgeschehen in Kupferzell stehe wie schon in der „Gangelt-Studie“ im Landkreis Heinsberg* im Focus.  2000 Einwohner sollen im Rahmen der Studie untersucht werden. Die Testpersonen seien zufällig ausgesucht worden, sollen jedoch einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden. Das Ergebnis sei jedoch laut Lampert nicht auf ganz Deutschland übertragbar. 

Thomas Lampert vom Robert-Koch-Institut informiert über den Start der Studie „Corona-Monitoring lokal“.

RKI untersucht Corona-Hotspot: Virus Ausbruch nach Kirchenkonzert 

Update vom 19. Mai, 10.34 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) stellte eine besondere Studie zum Thema Coronavirus vor. Ein RKI-Team untersucht das Infektionsgeschehen in der Gemeinde Kupferzell (Baden-Württemberg). Die Studie erinnert an die Heinsberg-Studie (NRW). Der erste Coronafall ist in Kupferzell am 5. März aufgetreten. Dann hat sich der Ort im Hohenlohe Kreis in einen Hotspot entwickelt. Kupferzell hatte nach einem Kirchenkonzert einen besonders großen Corona-Ausbruch.

Coronavirus in Deutschland: RKI stellt besondere Studie vor

Berlin - Wissenschaftler aus der ganzen Welt versuchen derzeit alles über das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 herauszufinden. Fieberhaft suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen das Virus. Denn einige Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen schwer. Patienten müssen ins Krankenhaus oder auf der Intensivstation beatmet werden, sterben an den Folgen von Covid-19. Einige Coronainfizierte haben dagegen keine Symptome oder spüren kaum etwas.

Wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert sind oder waren ist, unbekannt, räumt auch das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite ein. Um Licht ins Dunkel zu bringen, startet das RKI eine großangelegte Studie mit dem Titel „Corona-Monitoring lokal“. 

  • Wie häufig sind Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2? 
  • Wie hoch ist der Anteil von Infektionen, die ohne Krankheitssymptome verlaufen? 
  • Bei wie vielen Menschen lassen sich Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachweisen bzw. wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht? 
  • Welche Menschen sind häufiger von einer Infektion mit Sars-CoV-2 betroffen? 
  • Wie oft verläuft die Atemwegserkrankung Covid-19 so schwer, dass Menschen im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden müssen? 
  • Wie sind bisherige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu bewerten?
Coronavirus : Das Robert Koch-Institut (RKI) startet Studie in Deutschland.

Mit einer Impfstoff-Forderung blitzen die Politiker gnadenlos bei der Pharmaindustrie ab - denn die offenbart ein ganz anderes Problem.

ml

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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