Wembley-Knockout der DFB-Elf

„Will es nicht wahrhaben“: Hummels zieht emotionales Fazit - Cathy findet rührende Worte für ihren Mann

Mats Hummels hat sich sein DFB-Comeback anders vorgestellt. Nach der Niederlage gegen England meldet er sich aus dem Mannschaftsbus - und wird emotional.

London - Mats Hummels* und Thomas Müller* sind in die Nationalmannschaft zurückgekommen, um Jogi Löw einen würdigen Abschied zu bereiten. Dass sie nicht alles versucht haben, kann man ihnen nicht ankreiden. Nur geklappt hat es am Ende nicht. Hummels ließ nicht viel Zeit verstreichen, um seiner Enttäuschung auf Instagram Ausdruck zu verleihen.

Er meldete sich direkt aus dem Mannschaftsbus auf dem Weg zum Flughafen und wandte sich an seine sicherlich genauso enttäuschten Fans. „So, that‘s it. Die EM* ist für uns vorbei und ich sitze hier im Bus und will es nicht wahrhaben“, schreibt der 32-Jährige. Hummels war gegen England noch einer der besten DFB-Akteure, rettete mehrere Male in höchster Not. Trotzdem konnte er die Pleite nicht verhindern, was ihm ganz schön zusetzt.

Mats Hummels hadert mit EM-Aus - Frau Cathy baut ihn auf

„Die Enttäuschung ist riesengroß, bei uns allen“, hadert er. Dann folgt die nüchterne Erkenntnis: „Am Ende haben wir nur eins von vier Spielen gewonnen und fahren dann irgendwie auch verdient nach Hause.“ Mit dem Eigentor hatte das Turnier für ihn schon nicht gut begonnen. Wenigstens baute ihn seine Frau Cathy mit einem liebenswürdigen Kommentar auf: „Du hast alles gegeben und noch viel mehr. Allein, wie du die Schmerzen in den Knien weg gebissen hast, für Deutschland. Du verdienst mehr als Respekt, Außenrist.“

Die DFB-Elf* fand gegen die tief stehenden Engländer zu selten Lösungen und nutzte dann ihre wenigen Chancen nicht. Zum Pechvogel wurde ausgerechnet Hummels‘ Kumpel Thomas Müller.

Thomas Müller nach Fehlschuss niedergeschlagen: „Moment, der dich um den Schlaf bringt“

Der „Raumdeuter“ machte seinen Job erst gut und brachte sich bestens in Position für den Ausgleich, schob den Ball dann aber knapp vorbei. Im Anschluss an die Partie fand auch er emotionale Worte. „Da war er, der Moment, der dich nachts um den Schlaf bringt. Für den du als Fußballer trainierst und lebst“, schrieb er.

Immerhin gibt es schon in knapp einem Monat die nächste Titelchance: Bei Olympia will Stefan Kuntz seinen nächsten Titel feiern. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © ALEXANDER HASSENSTEIN

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