„Sportlich, gebildet, elegant“

Köln: Stadt stellt Laternenzettel von „Studentin“ sicher - wegen eines Verdachts

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Die Stadt Köln geht auf Zetteljagd: Eine angebliche Studentin verteilt derzeit rote Zettel mit pikanten Details in der Kölner Innenstadt. Hier ein Symbolfoto.

Eine Frau verteilt Zettel in Köln und gibt sich als Studentin aus, die „Ablenkung vom stressigen Alltag“ anbietet. Der Stadt schmeckt das gar nicht - wegen eines pikanten Verdachts.

Köln - Das Leben kann herausfordernd sein, der Alltag stressig. Was klingt da verlockender als „Ablenkung vom stressigen Alltag“. Das jedenfalls versprach kürzlich ein Abreißzettel an etlichen Laternen in der Kölner Innenstadt. Doch ging es dabei nicht etwa um Yoga, Meditation oder andere Wellness-Angebote, sondern um sehr viel Pikanteres. Das berichtet der Express.

Eine Schein-Studentin in Köln verlinkt mutmaßlich auf ein Prostitutionsportal

„Mit dieser Auktion ersteigerst du ein Candlelight-Dinner. Das Date dauert 2-4 Stunden.“ Was zunächst romantisch geklungen haben mag, hatte einen Haken. Die Autorin hinterließ keine Telefonnummer, sondern einen Link - zu einem Internetportal. Ein klares Indiz für eine Prostitutionsplattform. „Ich begleite dich zum Dinner und was danach passiert, entscheiden wir. Ich hoffe viel!“, schrieb „Nina“, die sich auf dem Zettel als Studentin ausgab.  

Sportlich, gebildet, elegant, 169 Zentimeter groß und 59 Kilo schwer sei - so beschreibt sich die angeblich 26-jährige dem Express zufolge weiter.

Ordnungsamt in Köln verweist darauf, dass Wildplakatierung verboten ist 

Der Express fragte daraufhin bei der Stadt Köln nach. Das Ordnungsamt kündigte prompt an, die roten Aushänge zu konfiszieren. Das Anbringen der Zettel sei Werbung und somit Wildplakatierung, sagte ein Stadtsprecher gegenüber dem Express. Das ginge klar aus der Kölner Stadtordnung hervor. Demnach sei Wildplakatierung untersagt und könne mit einem Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro bestraft werden.

Was herauskommen kann, wenn man Nummern auf öffentlich verteilten Zetteln einfach anruft, lesen Sie auf tz.de*: Schlüpfriger Zettel in Münchner U-Bahn: Wir haben einfach mal die Nummer angerufen

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