Alle Entwicklungen im News-Ticker

Corona: Lauterbach fordert drastische Maßnahme für Schüler - Ein Bundesland neuer „Mega-Hotspot“ Deutschlands

In Deutschland gilt bis zum 10. Januar ein Coronavirus-Lockdown. Gesundheitsminister Spahn ist offen für härtere Covid-19-Maßnahmen. Der News-Ticker.

Update vom 8. Dezember, 13.58 Uhr: Sachsen geht in den harten Lockdown. Schulen, Kitas und viele Geschäfte sollen ab Montag schließen. Damit solle auf stark steigende Infektionszahlen reagiert werden, kündigte die Regierung am Dienstag an.

Update vom 8. Dezember, 13 Uhr: Baden-Württemberg kündigt weitere drastische Maßnahmen für Regionen mit extrem ausufernden Corona-Infektionszahlen an. Man werde noch diese Woche für Regionen mit mehr als 300 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen drastische Maßnahmen beschließen müssen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart, teilt die Deutsche Presse-Agentur mit. Davon betroffen sei bislang nur Pforzheim (327,9).

Baden-Württemberg hat bisher eine 200er-Hotspot-Strategie. Überschreiten Regionen oder Städte an mindestens drei Tagen in Folge den kritischen Wert von 200, müssen strengere Corona-Maßnahmen, wie schärfere Kontaktbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren, eingeführt werden. In Mannheim (232,1) gilt bereits eine nächtliche Ausgangssperre. Ab Mittwoch müssen Friseure schließen. Über der 200er-Inzidenz liegen laut RKI-Angaben Lörrach (205,9), Tuttlingen (209,6), Calw (214,2), Heilbronn (286,0) und der Enzkreis (217,59).

Corona in Deutschland: Leopoldina empfiehlt „harten Lockdown“

Update vom 8. Dezember, 11.03 Uhr: Bei den Corona-Fallzahlen ist es wohl kein Wunder: Die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina fällt ein hartes Urteil über die Wirksamkeit der aktuellen Corona-Maßnahmen*. Ein Teil-Lockdown reiche nicht.

Ein Bundesland neuer „Mega-Hotspot“ Deutschlands

Update vom 8. Dezember, 9.27 Uhr: „Seit dem 4.12.2020 ist erneut ein leichter Anstieg der Fallzahlen zu beobachten“, schreibt das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Lagebericht vom Sonntagabend. Besonders Sachsen entwickelt sich zu einem Mega-Corona-Hotspot. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dort bei 319,4. Auf dem RKI-Dashboard ist das gesamte Bundesland dunkelrot markiert.

In Bayern (177,4), Berlin (169,4) und Thüringen (182,9) liegt die 7-Tage-Inzidenz laut RKI-Angaben allerdings aber auch deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnittswert von 147,2.

Sachsen DER Corona-Hotspot in Deutschland

Das Virus breitet sich in einigen Kreisen Deutschlands weiter ungebremst aus. Drei Kreise reißen momentan die 500er-Grenze. Das RKI hatte erst vor kurzem eine neue Farbe dafür - nämlich Pink - eingeführt. Pinkfarbene Flecken auf der RKI-Covid-Karte stehen für 500 bis 1.000 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

  • LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen) - 508,2
  • LK Bautzen (Sachsen) - 500,7
  • LK Regen ( Bayern) - 578,7

Update vom 8. Dezember, 6.13 Uhr: Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mitteilte, sind in Deutschland binnen eines Tages rund 14.000 Neuinfektionen verzeichnet worden. In der vergangenen 24 Stunden gab es 14.054 neue Ansteckungsfälle. Zum Vergleich: Das waren knapp 450 mehr als am Dienstag vergangene Woche. Auch die Zahl der Corona-Toten stieg innerhalb eines Tages um 423 auf 19.342.

Corona in Deutschland: RKI meldet 296.500 aktive Corona-Fälle (Datenstand: 8. Dezember, 0 Uhr)

Coronavirus-Infektionen in Deutschland1.197.709
in den vergangenen 24 Stunden gemeldet14.054
Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 19.342
Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden423
aktive Corona-Fälle in Deutschland etwa 296.500

Corona in Deutschland: Spahn fordert härtere Maßnahmen

Erschreckende Zahlen - findet auch Gesundheitsminister Jens Spahn, der sich jetzt offen gegenüber härteren Maßnahmen ausspricht: „Der Ansatz, kurz und umfassender, um wirklich einen Unterschied zu machen, ist wahrscheinlich der erfolgreichere. Wenn wir nicht hinkommen mit der Entwicklung der nächsten ein, zwei Wochen bis Weihnachten, dann müssen wir das diskutieren“, erläutert er in Phoenix. Infolgedessen sind auch Einschränkungen im Einzelhandel nicht ausgeschlossen: „Wir müssen das abhängig machen von den nächsten Tagen, ob es uns gelingt, die Zahlen runterzubringen.“

Corona-Lockerungen an Silvester unvertretbar - Lauterbach will Ferien vier Wochen verlängen

Gesundheitsminister Spahn wird deutlich: Sollten sich die Zahlen nicht relativieren, „müssen wir diskutieren“

Auch Gesundheitsexperte Lauterbach spricht sich für härtere Maßnahmen aus, bezieht sich dabei auf die Schulen. Laut seinen Aussagen gegenüber der Passauer Neuen Presse sollte man die „Schulferien eine Woche vorziehen und eine Woche bis in den Januar verlängern“. Im Thema Einzelhandel hat er ähnliche Ansichten, wie Gesundheitsminister Spahn: „Wir müssen für die Zeit nach Weihnachten einen härteren Shutdown verhängen.“ Lauterbach betont: „Lockerungen zu Silvester wären völlig unvertretbar. Bei den derzeitigen Zahlen von Todesfällen gibt es nicht wirklich viel zu feiern.“

Bedrückende Corona-Folgen: Landkreis muss Leichen auslagern - Neue Infektionszahlen da

Update vom 7. Dezember, 22.15 Uhr: Aktuell sind in Deutschland 1.183.655 Corona-Fälle gemeldet. Das geht an diesem Montag (7. Dezember) aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Im Vergleich zum Vortag gibt es 12.332 Neuinfektionen. 18.919 Personen sind mit oder an dem Coronavirus gestorben. Laut der Bild registrierten Deutschlands Gesundheitsämter zuletzt 147 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder brachte die alarmierende Lage auf einer Pressekonferenz bereits am Sonntag auf den Punkt: „Alle vier Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an Corona.“

Pauschal werden Verstorbene im Übrigen nicht auf das Coronavirus getestet, berichtete die Bild nun in diesem Zusammenhang. „Laut Robert-Koch-Institut können auch Menschen, bei denen das Virus zu Lebzeiten noch nicht festgestellt wurde, post mortem getestet werden“, heißt es in dem Blatt. Bedingung dafür sei allerdings, dass die Verstorbenen im Verdacht stehen, an Covid-19* verstorben zu sein.

Nur Personen, die unmittelbar vor oder nach dem Tod positiv auf das Virus getestet wurden, zählen zur Statistik des Robert-Koch-Instituts.

Coronavirus in Deutschland: Illegale Party in Hotel - Gäste reisten aus mehreren Bundesländern an

Update vom 7. Dezember, 18.27 Uhr: Eine illegale Swingerparty hat die Polizei am Samstag (5. Dezember) in Karlsruhe beendet. Die rund 40 „überwiegend nur sehr spärlich“ bekleideten Frauen und Männer seien in flagranti in einem Hotel von Beamten erwischt worden, teilte die Polizei mit. Die Teilnehmer, die im Alter zwischen Mitte 20 und Mitte 50 waren, mussten sich schleunigst anziehen und das Hotel verlassen - vorher aber noch ihre Daten den Polizisten geben. Gegen alle Personen wird nun wegen Verstößen gegen die Corona*-Regeln ermittelt. Die Teilnehmer trugen nicht einmal Mund-Nasen-Schutz.

Die Gäste seien aus verschiedenen Teilen Baden-Württembergs sowie aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen angereist. Das Hotel wurde teilweise zu einem Swingerklub umfunktioniert, heißt es von der Polizei weiter. Nach Angaben eines Polizeisprechers mussten die Partygäste knapp 100 Euro Eintritt zahlen. In dem Hotel habe es Räume gegeben, die als Umkleide genutzt wurden. Wer die Party organisiert hatte, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bedrückende Corona-Folgen: Landkreis muss Leichen auslagern - Aktuelle Zahlen liefern herben Rückschlag

Update vom 7. Dezember, 17.05 Uhr: Die Corona-Lage in Sachsen ist besorgniserregend. Vor allem im Osten des Bundeslandes häufen sich die Infektionsfälle. Laut der Bild sind etwa im Landkreis Görlitz nahezu alle Intensivbetten belegt. Neben den Corona-Infektionen häuften sich traurigerweise zuletzt auch die Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus*.

Wegen der großen Zahl der Verstorbenen waren jüngst teils auch die Leichenkeller der Kliniken überfüllt. Wie die Bild weiter berichtet, mussten bereits Tote ausgelagert werden. „Teilweise haben Kliniken hierzu temporär den Verabschiedungsraum nutzbar gemacht und stehen auch in enger Absprache mit Krematorien und Bestattungsunternehmen des Landkreises Görlitz, welche ja ebenso über Kühlplätze verfügen“, sagte eine Landkreis-Sprecherin dem Blatt.

Im Landkreis Görlitz verfügen die Krankenhäuser über jeweils sechs bis 15 Kühlfächer für Verstorbene. Kürzlich sei man durch die derzeitige Übersterblichkeit allerdings an die „Kapazitätsgrenze“ gekommen, so die Sprecherin weiter. Die Lage beruhige sich allerdings allmählich wieder. Um künftig ähnliche Situationen zu vermeiden, seien Standesämter aber bereits gebeten worden, zeitnah Sterbeurkunden auszustellen.

Corona in Deutschland: Bundesweite Kontrollen zur Maskenpflicht - Beunruhigende Nachrichten aus den USA

Update vom 7. Dezember, 14.16 Uhr: Eine beunruhigende Nachricht schwappt aus den USA herüber. Demzufolge birgt eine Infektion mit Sars-CoV-2 eine gesundheitliche Gefahr*, welche die Wissenschaft bislang nicht auf dem Schirm hatte - und besonders Männern Sorge bereitet.

Update vom 7. Dezember, 13.50 Uhr: Im Sommer erschien sie den meisten Menschen lästig, im Winter sorgt die Maske für die ein oder andere warme Nase: die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an belebten Plätzen ist seit Monaten aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die Vorschrift wird nicht immer konsequent eingehalten. Aus genau diesem Grund soll an diesem Montag bundesweit kontrolliert werden.

Wie die Bundesregierung erklärt, soll bei dem bundesweiten Aktionstag auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in den Innenstädten kontrolliert werden. Sollte die Mund-Nasen-Bedeckung fehlen, könnten dann eine mündliche Verwarnung oder sogar bis zu 250 Euro Bußgeld fällig werden.

Corona in Deutschland: Strengere Regeln für Bayern - Markus Söder tritt erneut vor die Kameras

Update vom 7. Dezember, 10.15 Uhr: Es sind strenge Regeln, die Markus Söder am Sonntag für ganz Bayern verkündet hatte. Am Montag trat der bayerische Ministerpräsident erneut vor die Kameras. Söder verteidigte dabei vor allem die strengeren Corona-Regeln. Die steigenden Corona-Zahlen ließen einen sanfteren Kurs nicht zu.

„Wir werden sehr drauf achten, dass das eingehalten wird“, kündigt der Ministerpräsident von Bayern weiter an. So werde kontrolliert ob beispielsweise zu viele Kunden zur gleichen Zeit in einem Laden seien. Auch für Silvester plante Söder keine Lockerungen ein, Weihnachten sei es jedoch erlaubt, seine Familie zu treffen. „Es ist nicht der Lockdown, wie im Frühjahr, aber es ist kurz davor“, verdeutlicht Söder. Demnach sei es wichtig, dass nun nur noch für einen triftigen Grund das Haus verlassen werde.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen ruft Bayern ab dem 9. Dezember erneut den Katastrophenfall aus. Das beschloss das Kabinett bei einer Sondersitzung am Sonntag in München. Am Dienstag soll der Landtag noch darüber abstimmen.

Nach dem von Ministerpräsident ausgerufenem Katastrophenfall für Bayern hat ein Münchner CSU-Stadtrat die Nase voll: In einem offenen Brief kritisiert er Söders Corona-Politik.

Harter Corona-Rückschlag in Deutschland: Zahlen steigen erneut - Letztes Bundesland nun Risikogebiet

Update vom 7. Dezember, 6.24 Uhr: Alle Bundesländer in Deutschland sind nun Corona-Risikogebiet. Schleswig-Holstein überschritt als letztes Land den kritischen Inzidenzwert von 50,1. Die Landesregierung teilte mit, dass in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner im Schnitt 51,6 Infektionen kamen. Vergleichsweise ist dieser Wert aber noch einer der geringsten in Deutschland.

Auch die Zahl der Neuinfektionen im Bundesgebiet bleibt auf hohem Niveau, auch wenn die Zahl zum Wochenstart wie immer vergleichsweise niedrig ausfällt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 12.332 neue, übermittelte Fälle. Das sind über 1000 Fälle mehr als vergangenen Montag. An Sonntagen und Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Zudem meldeten die deutschen Gesundheitsämter 147 neue Todesfälle innerhalb eines Tages.

Corona-Pandemie in Deutschland: Corona-Krise trifft Airlines hart

Update vom 6. Dezember, 21.45 Uhr: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die binnen 24 Stunden registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland an diesem Sonntag im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen.

Focus Online berichtet von 13.484 neu gemeldeten Corona-Fällen und beruft sich dabei auf die Daten der Gesundheitsämter der Bundesländer. Dies seien mehr Neuinfektionen als am vorherigen Sonntag. Laut n-tv.de wurden sogar die Fallzahlen vom Sonntag, 22. November (13.221), übertroffen - trotz des bundesweiten Lockdowns.

Die Zahlen aus Sachsen seien noch gar nicht mitgezählt, weil das Bundesland immer erst montags neue Daten liefere, heißt es.

Update vom 6. Dezember, 21.15 Uhr: Die Corona-Krise trifft die Airlines hart. Die Lufthansa hat nun ein drastisches Update zum Jobabbau gegeben (siehe Link).

Corona-Pandemie in Deutschland: Auch Hessen erwägt eine Ausgangssperre für Hotspots

Update vom 6. Dezember, 19.15 Uhr: Nach Bayern erwägt nun auch Hessen eine Ausgangssperre für Corona-Hotspots.

„Die Zahlen sind zu hoch. Sie gehen zu langsam zurück“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an diesem Sonntagabend in der ARD: „Wir haben ja einiges. Aber ich glaube, wir werden auch zur Ausgangssperre kommen müssen.“

Schärfere Maßnahmen seien nötig, meinte der hessische Regierungschef weiter: „Wir werden manches verbieten müssen - zum Beispiel Alkoholverkauf oder Alkoholnutzung in der Öffentlichkeit.“ In Hessen hat zum Beispiel die Großstadt Offenbach am Main (etwa 130.000 Einwohner) eine hohe 7-Tage-Inzidenz von 307,8 (Stand, 6. Dezember). Bouffier deutete an, dass Ausgangsbeschränkungen lokal begrenzt würden.

Nach dem bayerischen Vorstoß könnten weitere Bundesländer folgen. CSU-Chef Markus Söder hat sich für einen neuen Corona-Gipfel noch vor Weihnachten ausgesprochen.

Corona-Pandemie in Deutschland: 456 schwer erkrankte Covid-19-Patienten in Baden-Württemberg

Update vom 6. Dezember, 18.30 Uhr: Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat seinen Überblick über die Lage auf den Intensivstationen im Südwesten aktualisiert.

Demnach lagen, Stand Sonntag, 6. Dezember, 456 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten auf den Intensivstationen, 269 Menschen mussten wegen Corona beatmet werden.

78,6 Prozent der Intensivbetten seien belegt, hieß es. Am Sonntag kamen laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) 1797 neu registrierte Corona-Infektionen hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der heimtückischen Lungenkrankheit stieg um 15. Insgesamt sind in Baden-Württemberg damit bisher 3021 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Corona-Pandemie in Deutschland: Katastrophenfall in Bayern ausgerufen

Erstmeldung vom 6. Dezember: München - Ministerpräsident Markus Söder (CSU)* hat für Bayern den Corona-Katastrophenfall ausgerufen.

In Baden-Württemberg sind nächtliche Ausgangssperren für Covid-19-Hotspots beschlossen. Und aus deutschen Intensivstationen sind Hilferufe von Medizinern zu vernehmen, weil die Kapazitäten ausgelastet sind.

Corona-Pandemie in Deutschland: SPD-Mann Karl Lauterbach wettert gegen Glühwein-Stände

In dieser Gemengelage hat SPD*-Politiker Karl Lauterbach nun gegen angebliche Missstände an Glühwein-Buden und -Ständen gewettert, die in der kalten Jahreszeit zu beliebten Anlaufstellen vieler Bürger im Freien wurden.

Glühweinstände sind heute Abend voll im Einsatz. Im Belgischen Viertel zB stehen die Leute ohne Maske und Abstand mit Glühwein/Flaschenbier“, schrieb Lauterbach beim Kurznachrichtendienst Twitter mit Blick auf Köln: „Ordnungskräfte sehe ich keine. Die heute Infizierten stecken nächste Woche andere an. Ist es in anderen Städten ähnlich katastrophal?“

Corona-Pandemie in Deutschland: „Glühwein-Spaziergang“ in Heidelberg von der Polizei aufgelöst

In einem weiteren Tweet schrieb er: „Glühweinstände unterlaufen unsere Kontaktbeschränkungen. Ich verstehe nicht, weshalb die Stadt Köln das zulässt.“ Überzogen oder gerechtfertigte Kritik?

In Heidelberg hatten sich bis zu 200 Personen bei einem „Glühwein-Spaziergang“* zwischen mehreren Gaststätten versammelt - die Polizei löste die Menschenansammlung wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln auf.

Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland hier im News-Ticker. (pm) *Merkur.de und heidelberg24.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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