Rocker-Krieg

Nach Schüssen: Kölner Polizei durchsucht Shisha-Bar

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(Symbolbild) Nack Rocker-Schießereien in Köln durchsuchte die Polizei eine Shisha-Bar am Rudolfplatz

In der Kölner Innenstadt hatten sich rivalisierende Rockerbanden einen Schusswechsel geliefert. Nun führte eine Hundertschaft der Polizei eine Razzia in einer Shisha-Bar durch.

Köln - Es geht um Revierkämpfe im Rockermilieu: Rund eine Woche nach den Schüssen in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs hat die Polizei die Shisha-Bar „In Valentino“ durchsucht. Bei dem Einsatz am Donnerstagabend auf den Kölner Ringen ging es um Beweismittel, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Die Bar stehe im Fokus der Ermittlungen zu Auseinandersetzungen im Kölner Rockermilieu. Zu den Erkenntnissen, die zum richterlichen Beschluss geführt haben, werde mit Blick auf das laufende Verfahren vorerst keine Stellung genommen; und auch nicht zum Resultat der Durchsuchung.

Rivalisierende Rockerbanden sollen nach Erkenntnissen der Polizei für die Schüsse in der Kölner Innenstadt am vergangenen Freitag verantwortlich sein. Zuerst peitschten in der Nähe des Doms Schüsse durch eine Straße, dann ging ein wahrer Kugelregen auf eine Spielhalle nieder. Es sei nur ein „glücklicher Zufall, dass bisher noch niemand zu Tode gekommen“ sei, hatte Klaus-Stephan Becker, Leiter Direktion Kriminalität, am Mittwoch mit Blick auf die Rivalitäten eingeräumt.

„Wir werden es nicht dulden, dass es in Köln so weitergeht wie bisher. Wer hier in Köln den Rechtsstaat so herausfordert, der wird Antwort bekommen“, hatte Polizeipräsident Uwe Jacob ebenfalls am Mittwoch gesagt. Erste Durchsuchungen habe es schon gegeben.

dpa

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