Norwegen

Nach Seenot auf Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“: Sammelklage fordert zehn Millionen Dollar Schadenersatz

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Das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ geriet vor der westnorwegischen Küste bei einem Sturm in Seenot.

Ende März geriet das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ vor der Küste Norwegens in Seenot. Nun wurde eine Sammelklage gegen die Reederei eingereicht. 

  • Das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ war am 23. März 2019 vor der westnorwegischen Küste bei einem Sturm in Seenot geraten. Alle Maschinen waren ausgefallen. 
  • An Bord befanden sich 1373 Menschen, darunter 915 Passagiere. 
  • Die Evakuierung mit Hubschraubern verlief schleppend. 
  • Mit zwei Schleppern wurde die „Viking Sky“ mit 900 Menschen an Bord erfolgreich in den Hafen der Stadt Molde geleitet.
  • Das Kreuzfahrtschiff befand sich im Küstenabschnitt Hustadvika. Das Seegebiet gilt wegen zahlreicher kleiner Inseln und Riffe als besonders gefährlich.
  • Nun wurde offenbar eine Sammelklage gegen die Reederei eingereicht.

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Update vom 10. Mai 2019: Rund anderthalb Monate ist es nun her, dass das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ in Norwegen in Seenot geraten ist. Das Drama ging einigermaßen glimpflich aus, 27 der 1373 Passagiere und Arbeitskräfte mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nun wurde jedoch in den USA eine Sammelklage gegen die zuständige Reederei eingereicht, wie die Deutsche Presseagentur berichtet.

Eine Anwaltskanzlei fordere im Auftrag der betroffenen Passagiere insgesamt zehn Millionen Dollar (rund 8,9 Millionen Euro) Schadenersatz. Dies gehe aus den in Los Angeles eingereichten Dokumenten hervor. Das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ sei demnach wissentlich in einen Sturm hineingesteuert worden und deswegen in Seenot geraten, behaupte die Kanzlei. 

Tatsächlich hätten Wettervorhersagen auf das Unwetter hingedeutet. Kapitäne einer anderen Reederei haben deswegen das Gebiet gemieden, so die Deutsche Presseagentur weiter.

Nach Seenot auf Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“: Das war der Grund für das Drama an Bord 

16.59 Uhr: Niedriger Öldruck hat die Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Viking Sky“ verursacht. Der Druck sei zwar innerhalb der vorgeschrieben Grenzen, aber relativ niedrig gewesen, teilte die norwegische Seefahrtsbehörde am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der Stadt Haugesund mit. Das habe die Motorprobleme ausgelöst, wegen denen das Schiff in Seenot geraten war. Die schwierigen Verhältnisse auf See zum Zeitpunkt des Zwischenfalls hätten ebenfalls zu den Schwierigkeiten beim Antrieb des 227 Meter langen Schiffs beigetragen.

Update vom 27. März 2019: Das vor der norwegischen Westküste havarierte Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ ist auf dem Weg zur Reparatur in einer Werft. Das 227 Meter lange Schiff machte sich am Mittwoch mit eigenem Antrieb aus dem Hafen der Kleinstadt Molde in Richtung Kristiansund auf, wo mehrere Schäden des Schiffes ausgebessert werden sollten. Die Reederei Viking Ocean Cruises hofft nach Angaben der norwegischen Nachrichtenagentur NTB, dass das Schiff bereits im April wieder auf Kreuzfahrt gehen kann. Eine Reise durch Skandinavien und über den Nord-Ostsee-Kanal, die eigentlich am Mittwoch beginnen sollte, war im Zuge des Dramas um das Schiff abgesagt worden.

„Genau wie in Titanic“: Passagiere erzählen von Seenot auf Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“

Update vom 25. März; 13.08 Uhr: Nach dem Drama um das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ hat die Polizei in Norwegen eine Untersuchung eingeleitet, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Es handle sich dabei um einen routinemäßigen Vorgang.

Der Motorenhersteller MAN hat vier spezialisierte Ingenieure nach Norwegen entsandt. Sie sollen bei der Aufklärung des Unglücks mitwirken. Bislang wisse MAN nicht, warum mindestens drei der vier Motoren ausgefallen seien, sagte ein Sprecher in Augsburg gegenüber der dpa

Nach den bislang vorliegenden Informationen ist es der Mannschaft mit Bordmitteln gelungen, drei Maschinen wieder zum Laufen zu bringen. 

Update vom 25. März; 9.39 Uhr: Acht Meter hohe Wellen - und die „Viking Sky“ treibt gefährlich auf die Küste zu. Das Kreuzfahrtschiff hatte am Samstag Motorprobleme. Passagiere an Bord durchlitten den reinsten Horror, wie das norwegische Boulevardblatt Verdens Gang berichtet.

Die US-Touristin Carolyn Savikas (71) erlebte, wie Wasser in das Restaurant des Schiffes eindrang: „Plötzlich überkam uns eine gewaltige Welle, die durch eine zerbrochene Tür hereinbrach. Ich sah nur noch Wasser, Arme, Beine, Tische und Stühle. Es war genau wie auf den Bildern, die im Film ,Titanic‘ zu sehen sind“, berichtet sie. Zwei Männer und eine Frau seien im hohen Wellengang auf sie gefallen.

Sie habe gedacht, nun sei alles vorbei, ergänzte Savikas‘ Reisegefährtin Mary-Ann Rieland (60): „Alles, was man hören konnte war brechendes Glas überall“.

Norwegen: Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ in Seenot - Ermittler vor Rätsel

Update vom 25. März; 6.30 Uhr: Nach der dramatischen Havarie eines Kreuzfahrtschiffes vor der Westküste Norwegens wollen Experten mehr zur Ursache erfahren. Gutachter der Firma Lloyd's wollen das Schiff nach Angaben der norwegischen Nachrichtenagentur NTB untersuchen, um herauszufinden, was am Wochenende zu den Problemen der „Viking Sky“ geführt hatte. Die staatliche Havariekommission will ebenfalls Untersuchungen beginnen. 

Die „Viking Sky“ mit 915 Passagieren und 458 Besatzungsmitgliedern an Bord war am Samstag wegen Problemen mit dem Antrieb in einem gefährlichen Küstenabschnitt in Seenot geraten. Am Sonntagnachmittag schaffte es das Schiff mit Hilfe von Schleppern in die norwegische Kleinstadt Molde.

Video: Nach Unglück - Experten wollen Ursache finden

Die News zum Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ in Norwegen vom Sonntag

18.06 Uhr: Passagierin Alexus Sheppard, die dramatische Videos aus dem in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiff „Viking Star“ gepostet hatte, drückte auch ihre Freude über die Ankunft im sicheren Hafen auf Twitter aus. „Wir kommen endlich in Molde in Norwegen an. Was für eine Erleichterung“, schrieb sie und sprach damit wohl allen auf der „Viking Star“ verbliebenen Passagieren aus der Seele. Dazu postete die Twitter-Nutzerin Fotos von der Ankunft in Molde.

Nach Seenot: Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ hat Hafen erreicht - Videos zeigen Drama an Bord

16.35 Uhr: Mehr als 24 Stunden nach dem Absetzen des Notrufes ist ein in Seenot geratenes Kreuzfahrtschiff mit hunderten Menschen an Bord sicher in einem norwegischen Hafen eingetroffen. Vor der Kulisse schneebehangener Berge legte die „Viking Sky“ am Sonntagnachmittag an einem Pier in der Kleinstadt Molde an, wie im norwegischen Fernsehen zu sehen war. Die rund 900 verbliebenen Menschen, die über Nacht auf dem Schiff ausgeharrt hatten, blieben zunächst an Bord des Schiffes, manche von ihnen winkten von Deck oder vom Balkon ihrer Kabinen.

Die „Viking Sky“ war am Samstagnachmittag wegen Problemen mit dem Antrieb während eines Sturms in einem gefährlichen Abschnitt der zentralen Westküste Norwegens in Seenot geraten.

16.20 Uhr: Die Lage auf dem vor Norwegen in Seenot geratenen Kreuzfahrschiff „Viking Sky“ scheint sich beruhigt zu haben. Passagierin Alexus Sheppard postete auf Twitter mehrere Videos und Bilder, die dies vermuten lassen. Offenbar scheinen die Passagiere, die auf ihre Ankunft in Molde warten, sogar nach Beschäftigung zu suchen. Alexus Sheppard postete ein Video, in dem Passagiere zu sehen sind, die Rettungswesten aufräumen und schrieb dazu: „Die Leute sind so gelangweilt, dass sie die Rettungswesten wieder verpacken.“

15.35 Uhr: Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg hat den an der Rettungsaktion des in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiffes „Viking Sky“ beteiligten Einsatzkräften gedankt. „Das ist ein dramatischer Tag für die Passagiere und Rettungsmannschaften gewesen“, schrieb Solberg am Sonntag auf Twitter. Die tüchtigen Rettungskräfte, Freiwilligen und anderen Beteiligten hätten einen unschätzbar wichtigen Einsatz unter herausfordernden Bedingungen gezeigt.

News-Ticker: Die aktuelle Lage auf dem Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ - Seenot vor Norwegen 

14.22 Uhr: Noch ist die „Viking Sky“ nicht am Hafen in Molde angekommen. Die Evakuierung wurde gestoppt, nachdem 460 Passagiere von Bord geflogen wurden, darunter drei Schwerverletzte. Erneut hat Passagierin Alexus Sheppard auf Twitter ein Foto geteilt. Offenbar ist die Stimmung nun weitaus gelöster. Die Passagiere haben die Schwimmwesten wieder ausgezogen und man nähere sich dem Hafen. 

11.42 Uhr: Die Evakuierung eines Kreuzfahrtschiffes in Norwegen ist unterbrochen worden. Hubschrauber sollten keine Menschen mehr von Bord der „Viking Sky“ an Land fliegen, während Schlepper das Schiff in den Hafen der Stadt Molde bringen, wie der südnorwegische Rettungsdienst am Sonntag mitteilte. Die Nachrichtenagentur NTB berichtete, der Kapitän werde während des Manövers entscheiden, ob die Evakuierung per Helikopter fortgesetzt werden solle. Bislang sind rund 460 der insgesamt 1373 Passagiere und Besatzungsmitglieder vom Schiff an Land geholt worden.

Kreuzfahrtschiff in Seenot: Drei Motoren der „Viking Sky“ laufen wieder

9.38 Uhr: Gute Nachrichten von Bord der „Viking Sky“: Der Motorschaden an dem in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiff vor der Westküste Norwegens ist nach Angaben der Einsatzkräfte größtenteils behoben. Drei der vier Motoren der "Viking Sky" funktionierten wieder, sagte ein Sprecher. Damit könne das Schiff wieder mit eigener Kraft fahren. Das Schiff soll demnach nun in einen Hafen geschleppt werden.

9.04 Uhr: Mittlerweile wurden 371 Menschen von der „Viking Sky“ über Hubschrauber an Land geholt, davon befinden sich 17 Personen im Krankenhaus. 

Video von Bord der „Viking Sky“ zeigen dramatische Lage in Seenot

8.25 Uhr: Ryan Flynn veröffentlichte auf Twitter ein Video, das offenbar das Geschehen an Deck der „Viking Sky“ zeigt. Die Passagiere sitzen mit Rettungswesten eng beisammen. Die Lage wirkt besonders angespannt, als Wasser eindringt. 

Danach postete der Passagier einen weiteren Clip auf Twitter. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt weiterhin auf dem Schiff - 15 Stunden nachdem es in Seenot geriet.  

Dramatisch wirkt auch dieses Video von Alexus Sheppard, das zeigt, wie Möbelstücke bei dem hohen Wellengang außer Kontrolle gerieten. Eine Passagierin wurde in dieser Situation sogar von Teilen der Deckenverkleidung getroffen.

Dieselbe Passagierin postete auch dieses Video, auf dem die extrem hohen Wellen deutlich zu sehen sind. 

Was viele Passagiere nicht wissen: Das spielt sich auf Kreuzfahrtschiffen wirklich ab

8.05 Uhr: Von den Passagieren auf Kreuzfahrtschiffen meist unbemerkt, spielen sich hinter den Kulissen immer wieder Skandale auf hoher See ab. Ehemalige Mitarbeiter berichten hier über das wilde Treiben auf dem Meer

Ringsum ist die See, doch die Pools auf den riesigen Kreuzfahrtschiffen sind dagegen recht schmal - und das aus einem guten und wichtigen Grund, der mit der Sicherheit an Bord zu tun hat

Rund 300 Kreuzfahrtschiffe fahren ihre Runden, die Reisen werden immer beliebter. Doch Kreuzfahrtschiff ist nicht gleich Kreuzfahrtschiff - es gibt vier unterschiedliche Typen.

Seenot des Kreuzfahrtschiffes „Viking Sky“ vor Norwegen: Bisher wurden erst rund 230 Menschen gerettet

Der rote Punkt zeigt Molde. In den Hafen dieser norwegischen Stadt soll das Kreuzfahrtschiff gebracht werden. Das Drama spielt sich vor der westnorwegischen Küste ab.

 Update 24. März, 7.13 Uhr: Die Evakuierung des vor der westnorwegischen Küste bei einem Sturm in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiffs mit 1373 Menschen an Bord geht weiter: Am frühen Sonntagmorgen meldete die Polizei, bislang seien rund 230 Menschen gerettet worden. 16 von ihnen seien verletzt, drei davon laut Berichten schwer.

Das Schiff „Viking Sky“, bei dem ein Motor ausgefallen war, fahre nun langsam in Richtung der in der Nähe liegenden Stadt Molde und solle von zwei Schleppern geleitet werden, meldete der Rundfunksender NRK. Der südnorwegische Rettungsdienst twitterte, die Evakuierung erfolge voller Vorsicht. Laut Reederei Viking Ocean Cruise befanden sich 915 Passagiere und 458 Besatzungsmitglieder an Bord.

Auch die neun Besatzungsmitglieder eines im selben Küstengebiets ebenfalls in Seenot geratenen Frachters wurden laut Nachrichtenagentur NTB mittlerweile in Sicherheit gebracht. Bei dem Frachtschiff „Hagland Captain“ war ebenfalls der Motor ausgefallen. Daraufhin habe es Schlagseite bekommen, teilte der südnorwegische Rettungsdienst mit. Der Frachter war auf dem Weg zur „Viking Sky“, um zu helfen.

Die Evakuierten kamen in ein Notaufnahmezentrum in der Stadt Brynhallen, rund 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Oslo. Die Verletzten wurden in drei Krankenhäuser gebracht.

Passagiere des Kreuzfahrtschiffes Viking Sky werden in eine Notunterkunft gebracht, nachdem sie mit einem Hubschrauber vom Schiff geholt wurden.

Update 22.55 Uhr: Offenbar sind mehr Menschen als bislang vermutet auf dem vor der norwegischen Küste in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ zu Schaden gekommen. Nach Informationen der schwedischen Nachrichtenagentur TT sind drei Passagiere schwer verletzt worden - sie wurden ebenso wie sechs weitere verletzte Personen in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt 140 Personen seien bis dato per Helikopter an Land gebracht worden, heißt es.

Von Passagieren aufgenommene Videos zeigen auf dem Kurznachrichtendienst unterdessen die Lage an Bord: In Clips ist zu sehen, wie Möbel und Topfpflanzen auf dem starken schwankenden Schiff durch den Raum fliegen.

Kreuzfahrtschiff bei heftigem Sturm in Seenot - Helfer ebenfalls in Not

Update 20.30 Uhr: Im selben norwegischen Küstengebiet wie zuvor ein Kreuzfahrtschiff ist ein Frachter während eines Sturms ebenfalls in Seenot geraten. Bei dem Frachtschiff „Hagland Captain“ sei am Samstagabend im Seegebiet Hustadvika ebenfalls der Motor ausgefallen, woraufhin es Schlagseite bekommen habe, teilte der südnorwegische Rettungsdienst mit. Das norwegische Fernsehen berichtete, der Frachter habe sich auf dem Weg zum Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ befunden, um bei dem dort laufenden Rettungseinsatz zu helfen.

Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungshubschrauber umgeleitet, die sich auf dem Weg zur „Viking Sky“ befunden hatten. Die Evakuierung des Kreuzfahrtschiffes verzögere sich dadurch. Die Menschen an Bord seien aber sicher. Die Polizei teilte mit, die neun Besatzungsmitglieder der „Hagland Captain“ sollten von Bord geholt werden.

Passagiere des Kreuzfahrtschiffes Viking Sky werden in eine Notunterkunft gebracht, nachdem sie mit einem Hubschrauber vom Schiff geholt wurden.

Norwegen: Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ in Sturm in Seenot geraten - 1.300 Passagiere an Bord

Oslo - Ein Kreuzfahrtschiff mit rund 1300 Menschen an Bord ist während eines Sturms vor der norwegischen Küste in Seenot geraten. Das Schiff habe Motorprobleme und müsse deshalb evakuiert werden, teilte die Polizei der norwegischen Provinz Møre og Romsdal am Samstagnachmittag auf Twitter mit. 

Bis 16.30 Uhr seien die ersten 100 Passagiere an Land gebracht worden, erklärte sie im Anschluss. Sie kamen zunächst in die Kommune Fræna, während in den nahe liegenden Städten Molde und Kristiansund nach Schlafmöglichkeiten für sie gesucht wurde. Von Schwerverletzten war nicht die Rede. Vermisst wurde niemand.

Kreuzfahrtschiff setzte Notruf ab

Der Rundfunksender NRK zeigte Aufnahmen der „Viking Sky“ in starkem Wellengang im gefährlichen Küstenabschnitt Hustadvika, in dem es zahlreiche kleine Inseln und Riffe gibt. Der südnorwegische Rettungsdienst erklärte, das Schiff habe wegen Antriebsproblemen bei widrigen Wetterbedingungen einen Notruf abgesetzt und treibe in Richtung Küste. Später sprach der Dienst von acht Leichtverletzten.

Vermutlich einer der beiden Motoren des Kreuzfahrtschiffes ausgefallen

Es wurde davon ausgegangen, dass einer der beiden Motoren des Schiffs ausgefallen ist. Während mehrere Hubschrauber und Schiffe zur Evakuierung eingesetzt wurden, wurde zugleich versucht, den Motor wieder in Gang zu bringen. Beteiligt waren verschiedene Behörden und Organisationen, darunter das Rote Kreuz. Das Kreuzfahrtschiff lag vor Anker, Schlepper sollten es später in ruhigeres Gewässer bringen.

Küstenabschnitt in Norwegen gilt als gefährliches Seegebiet

Der Küstenabschnitt Hustadvika liegt bei Kristiansund an der zentralen Westküste Norwegens und gilt als gefährliches Seegebiet. Dort ist es in der Vergangenheit schon häufiger zu Schiffsunfällen gekommen. Die „Viking Sky“ wurde 2017 getauft. Sie ist unter norwegischer Flagge unterwegs.

dpa

Lesen Sie auch: Tragödie auf dem Tigris - 94 Tote bei Fährunglück im Nordirak

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