Auch Urlaubs-Hotspots darunter

Corona: Paris und weitere Urlaubs-Region in Frankreich zu Risikogebieten erklärt

Das Robert Koch-Institut stuft zahlreiche Länder als Corona-Risikogebiete ein. Ein Urlaub dort zieht einen Coronavirus-Test nach sich. Ein Überblick.

Update vom 14. August, 14:49 Uhr: Frankreichs Hauptstadt Paris wurde jetzt wieder als Gebiet mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft, so heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. Infolgedessen könnten die lokalen Behörden dort wieder ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken. Das Gleiche gilt auch für das Departement Bouches du Rhône. Die Region liegt im Süden des Landes und umfasst auch die beliebte Stadt Marseille.

Corona-Risikogebiete: Fehlende Reisewarnungen für die Balearen verwundern

Update vom 13. August: Misst Deutschland bei der Bewertung von Corona-Risikogebieten mit zweierlei Maß? Die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen hat auf Mallorca und Ibiza* längst den kritischen Wert überschritten - und trotzdem passiert nichts. Dabei werden laut ARD-Tagesschau auf den Balearen schon Reisewarnungen erwartet.

Corona-Risikogebiete: Bukarest und mehrere Gebiete in Rumänien kommen dazu

Update vom 13. August: In Rumänien steigen die Corona-Infektionen. Die Hauptstadt Bukarest wird jetzt vom Robert-Koch-Institut (RKI) neben weiteren Gebieten - Bacău, Brăila, Brașov, Dâmbovița, Galați, Gorj, Ilfov, Prahova, Vaslui, Vrancea - in der Liste der Corona-Risikogebiete aufgeführt. Die internationale Liste der Corona-Risikogebiete finden Sie weiter unten im Text.

Update vom 12. August: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat weitere Regionen in Spanien am Dienstag (11. August) als Corona-Risikogebiet eingestuft: Madrid und das Baskenland. Bereits seit Ende Juli stehen spanische Regionen, darunter Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava, auf der Liste:

  • Corona-Risikogebiete in Spanien:
  • Aragón (seit 31. Juli)
  • Baskenland (seit 11. August)
  • Katalonien (seit 31. Juli)
  • Madrid (seit 11. August)
  • Navarra (seit 31. Juli)

Corona-Risikogebiet: RKI setzt Region in Belgien auf die Liste

Update vom 9. August: Aufgrund stark ansteigender Infektionszahlen ist jetzt auch die Region um die belgische Stadt Antwerpen vom Robert Koch-Institut (RKI) als ein Risikogebiet eingestuft worden. Selbst die belgische Regierung rät ihren Bürgern von einer Reise in das Gebiet ab. Der Bürgermeister der Hafenstadt reagierte auf die Corona-Fälle und ordnetet strengere Maßnahmen an. Außerdem hat er vor den Toren der Stadt ein „Corona-Dorf" errichtet, wo sich Bürger auf der Virus testen lassen können.

Update vom 8. August: Das Robert Koch-Institut, das zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Auswärtigem Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Risikogebiete während der Corona-Pandemie definiert, hat seine Liste erweitert. Auch eine Region in der Nähe des bulgarischen Goldstrandes ist betroffen.

Corona-Risikogebiete: RKI weitet Warnung aus - Region am Goldstrand betroffen

Neu dazugekommen sind einige Regionen in Australien, Bulgarien und Rumänien:

  • Australien: der Bundesstaat Victoria
  • Bulgarien: die Verwaltungsbezirke („Oblaste“) Blagoevgrad, Dobritch und Varna
  • Rumänien: die Gebiete („Kreise“) Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita und Timis.

Eine Liste, die Auskunft über alle als Risikogebiet geltenden Länder Auskunft gibt, finden Sie weiter unten im Text.

Update vom 6. August 2020: Vor der Einreise in einige Länder wird dringend gewarnt. Reiserückkehrer sind ab Samstag (8. August) zu einem Corona-Test verpflichtet.

Update vom 4. August 2020: Die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Covid-19-Risikogebieten kommt, nur der Zeitpunkt ist noch nicht klar.

„Wir haben erste Entwürfe“, erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ARD-Morgenmagazin: „Wir wollen das gut abstimmen, auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss.“

Einen genauen Termin für die Einführung der Coronavirus-Tests gibt es demnach aber immernoch nicht - zumindest bundesweit nicht. Denn: Bayern hat in der Corona-Krise mal wieder einen Sonderweg gewählt. Bereits seit Start der Sommerferien gibt es eine kostenlose Covid-19-Teststation am Münchner Flughafen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekräftigte, dass es in Bayern ingesamt schneller gehen solle als im Bund.

Corona-Risikogebiete: Reisewarnung für Länder auf dem Balkan und Regionen Spaniens

Update vom 31. Juli 2020: Das Auswärtige Amt hat eine offizielle Reisewarnung für die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra herausgegeben. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen werde derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlicher Absperrungen gewarnt, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Demnach gibt es dort neue regionale Infektionsherde mit einer Inzidenz von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. In den übrigen Regionen liege die Zahl der Neuinfektionen unter diesem Wert. Die beliebteste Ferieninsel der Deutschen - Mallorca - bleibt von der Reisewarnung verschont.

Update vom 31. Juli 2020: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Liste der Risikogebiete am 31. Juli geändert. Ein europäisches Land gehört nun dazu: Spanien. „Spanien – die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra gelten derzeit als Risikogebiete“ , ist auf der RKI-Webseite zu lesen. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die
Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten.

Eine Reisewarnung für die drei Regionen in Spanien hat das Auswärtige Amt (AA) bisher nicht ausgesprochen. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen riet das AA am Dienstag (28. Juli) bisher nur von den touristischen Reise in die drei Gebiete ab.

Corona-Risikogebiete: Für diese Länder gilt eine Reisewarnung - wer dennoch fährt, muss mit harten Folgen rechnen

Erstmeldung vom 30. Juli 2020:

Berlin - Um die Corona-Krise in Deutschland in Schach zu halten und Infektionsketten nachverfolgen zu können, rät die Bundesregierung von „nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland“ ab. Während einige Ländern davon ausgenomen sind, gelten andere als Risikogebiet.

Vorerst gilt eine Reisewarnung für diese Länder bis 31. August 2020. Wer dennoch ein Risikogebiet besucht, muss sich bei seiner Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Außerdem sollen Einreisende aus Risikogebieten kostenlos auf das Coronavirus getestet werden.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Folgende Länder gelten derzeit als Risikogebiet.

Risikogebiete laut Robert Koch-Institut / Stand 13. August*:

  • Afghanistan (seit 15.Juni)
  • Ägypten (seit 15.Juni)
  • Albanien (seit 15.Juni)
  • Algerien (seit 15.Juni)
  • Angola (seit 15.Juni)
  • Antigua und Barbuda (seit 17.Juni)
  • Äquatorialguinea (seit 15.Juni)
  • Argentinien (seit 15.Juni)
  • Armenien (seit 15.Juni)
  • Aserbaidschan (seit 15.Juni)
  • Äthiopien (seit 15.Juni)
  • Australien – der folgenden Bundesstaat gilt derzeit als Risikogebiet (seit 7.August): Victoria
  • Bahamas (seit 15.Juni)
  • Bahrain (seit 15.Juni)
  • Bangladesch (seit 15.Juni)
  • Barbados (seit 15.Juni)
  • Belarus (seit 15.Juni)
  • Belgien – die folgende Provinz gilt derzeit als Risikogebiet (seit 5.August): Antwerpen
  • Belize (seit 15.Juni)
  • Benin (seit 15.Juni)
  • Bhutan (seit 15.Juni)
  • Bolivien (seit 15.Juni)
  • Bosnia und Herzegowina (seit 15.Juni)
  • Brasilien (seit 15.Juni)
  • Bulgarien – die folgenden die Verwaltungsbezirke („Oblaste“) gelten derzeit als Risikogebiete (seit 7. August): Blagoevgrad, Dobritcho, Varna
  • Burkina Faso (seit 15.Juni)
  • Burundi (seit 15.Juni)
  • Cabo Verde (seit 3.Juli)
  • Chile (seit 15.Juni)
  • Costa Rica (seit 15.Juni)
  • Côte d'Ivoire (seit 15.Juni)
  • Dominica (seit 17.Juni)
  • Dominikanische Republik (seit 15.Juni)
  • Dschibuti (seit 15.Juni)
  • Ecuador (seit 15.Juni)
  • El Salvador (seit 15.Juni)
  • Eritrea (seit 15.Juni)
  • Eswatini (seit 15.Juni)
  • Gabun (seit 15.Juni)
  • Gambia (seit 15.Juni)
  • Ghana (seit 15.Juni)
  • Grenada (seit 17.Juni)
  • Guatemala (seit 15.Juni)
  • Guinea (seit 15.Juni)
  • Guinea Bissau (seit 15.Juni)
  • Guyana (seit 15.Juni)
  • Haiti (seit 15.Juni)
  • Honduras (seit 15.Juni)
  • Indien (seit 15.Juni)
  • Indonesien (seit 15.Juni)
  • Irak (seit 15.Juni)
  • Iran (seit 15.Juni)
  • Israel (seit 3.Juli)
  • Jamaika (seit 15.Juni)
  • Jemen (seit 15.Juni)
  • Kamerun (seit 15.Juni)
  • Kasachstan (seit 15.Juni)
  • Katar (seit 15.Juni)
  • Kenia (seit 15.Juni)
  • Kirgisistan (seit 15.Juni)
  • Kolumbien (seit 15.Juni)
  • Komoren (seit 15.Juni)
  • Kongo DR (seit 15.Juni)
  • Kongo Rep (seit 15.Juni)
  • Korea (Volksrepublik) (seit 15.Juni)
  • Kosovo (seit 15.Juni)
  • Kuba (seit 15.Juni)
  • Kuwait (seit 15.Juni)
  • Lesotho (seit 15.Juni)
  • Libanon (seit 15.Juni)
  • Liberia (seit 15.Juni)
  • Libyen (seit 15.Juni)
  • Luxemburg (seit 14.Juli)
  • Madagaskar (seit 15.Juni)
  • Malawi (seit 15.Juni)
  • Malediven (seit 17.Juli)
  • Mali (seit 15.Juni)
  • Marokko (seit 15.Juni)
  • Mauretanien (seit 15.Juni)
  • Mexiko (seit 15.Juni)
  • Mongolei (seit 15.Juni)
  • Montenegro (seit 15.Juni)
  • Mosambik (seit 15.Juni)
  • Namibia (seit 15.Juni)
  • Nepal (seit 15.Juni)
  • Nicaragua (seit 15.Juni)
  • Niger (seit 15.Juni)
  • Nigeria (seit 15.Juni)
  • Nordmazedonien (seit 15.Juni)
  • Oman (seit 15.Juni)
  • Pakistan (seit 15.Juni)
  • Palästinensische Gebiete (seit 3.Juli)
  • Panama (seit 15.Juni)
  • Papua-Neuguinea (seit 17.Juni)
  • Paraguay (seit 15.Juni)
  • Peru (seit 15.Juni)
  • Philippinen (seit 15.Juni)
  • Republik Moldau (seit 15.Juni)
  • Rumänien – die folgenden die Gebiete („Kreise“) gelten derzeit als Risikogebiete (seit 7. August): Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti, Timis. Bacău, Brăila, Brașov, Dâmbovița, Galați, Gorj, Ilfov, Prahova, Vaslui, Vrancea sowie die Metropolregion der Hauptstadt Bukarest (seit 12. August). 
  • Russische Föderation (seit 15.Juni)
  • Saint Kitts und Nevis (seit 16.Juni)
  • Saint Lucia (seit 15.Juni)
  • Saint Vincent and the Grenadines (seit 16.Juni)
  • Sambia (seit 15.Juni)
  • São Tomé und Príncipe (seit 16.Juni)
  • Saudi Arabien (seit 15.Juni)
  • Senegal (seit 15.Juni)
  • Serbien (seit 15.Juni)
  • Seychellen (seit 17.Juli)
  • Sierra Leone (seit 15.Juni)
  • Simbabwe (seit 15.Juni)
  • Somalia (seit 15.Juni)
  • Spanien - folgende autonome Gemeinschaften gelten derzeit als Risikogebiete (seit 31. Juli): Aragón, Katalonien, Navarra. Madrid (seit dem 11. August) und das Basekenland (seit dem 12. August)
  • Sri Lanka (seit 15.Juni)
  • Südafrika (seit 15.Juni)
  • Sudan (seit 15.Juni)
  • Südsudan (seit 15.Juni)
  • Surinam (seit 15.Juni)
  • Syrische Arabische Republik (seit 15.Juni)
  • Tadschikistan (seit 15.Juni)
  • Tansania (seit 15.Juni)
  • Timor Leste (Osttimor) (seit 17.Juni)
  • Togo (seit 15.Juni)
  • Trinidad Tobago (seit 15.Juni)
  • Tschad (seit 15.Juni)
  • Türkei (seit 15.Juni)
  • Turkmenistan (seit 17.Juni)
  • Ukraine (seit 15.Juni)
  • USA (seit 3.Juli gesamte USA)
  • Usbekistan (seit 15.Juni)
  • Venezuela (seit 15.Juni)
  • Zentralafrikanische Republik (seit 15.Juni)

*Die Liste der Corona-Risikogebiete wurde am 13. August bearbeitet.

Gerade weil die Erfassung neuer Infektionen bei der Wiedereinreise nach Deutschland nicht einfach wird, machen sich Experten Sorgen - wie viele Infizierte einreisen, sei schlicht unklar. Wer sich weigert einen Test nach der Einreise zu machen oder positiv getestet wird, muss 14 Tage in Quarantäne*.

Weltweit bemühen sich Forscher und Ärzte, Corona-Patienten erfolgreich zu behandeln. Zwei Medikamente werden in Deutschland eingesetzt. Das Robert Koch-Institut klärt über die Wirkung auf. Bald müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen Pflicht-Coronatest nach ihrer Ankunft machen - notfalls werden sie von der Polizei dazu gezwungen. Unterdessen endete eine Abi-Fahrt nach Kroatien für deutsche Schüler mit Infektionen mit Sars-CoV-2. (lb) *Merkur.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Europa Press/EUROPA PRESS/dpa

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