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Saharahitze zieht nach Deutschland: Wo die „Wärme-Zunge“ Bayern erreicht

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Von: Tanja Kipke

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Ein Wechsel zwischen Sonne und Regen: Das Wetter in Bayern bleibt wechselhaft. Nächste Woche kommt dann der Sommer – zumindest in einigen Regionen.

München – In München strahlt aktuell (4. Mai) die Sonne vom Himmel. Laut Wetterpognosen soll es zum Mittag jedoch wieder regnen. Bereits am Dienstag wüteten teils heftige Gewitter über mehreren Regionen im Freistaat. Auch am Mittwoch warnt der DWD wieder vor enormen Regenmengen und Unwettern zum Mittag. In der nächsten Woche soll sich das Blatt dann wenden: Der Sommer kommt. Experten und Wettermodelle scheinen sich da einig zu sein, es wird warm in Deutschland. Die Saharahitze trifft dann auch auf Bayern und beschert den Einheimischen warme Sommerluft.

Wetter-News Bayern: Saharahitze beschert einigen Regionen den ersten Sommer

„Wer hat Lust auf Sommer?“, fragt Jan Schenk von The Weather Channel in seinem neuesten Video. „Denn schon nächste Woche gibt es bis zu 30 Grad.“ Es gehe jetzt „ganz schnell“ mit den Temperaturen. Die Karte der Luftmassen zeige, dass es diese Woche noch kalt bleibe. Ab Montag komme dann Warmluft nach Deutschland, sie kommt aus der Sahara und zum Teil auch von den kanarischen Inseln. „Das ist richtige Sommerluft, dann wird es richtig warm, vielleicht sogar heiß“, so der Wetter-Experte.

Ein Sommertag in München und die Menschen strömten in Massen ins Freie. Hier an der Isar zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke.
Saharahitze bringt die 30 Grad nach Bayern. (Symbolbild) © Michael Westermann/imago-images

Was bedeutet das für Bayern? In einigen Regionen kommt der Sommer! Sogar die 30-Grad-Marke kann geknackt werden. Auf der Temperaturen-Karte von The Weather Channel für nächste Woche erstrahlt ganz Bayern in einem dunklen rot. Donnerstag scheint der wärmste Tag der Woche zu werden. In Oberbayern sind dann um die 25 Grad drin, in Unter- und Oberfranken sogar 27 Grad. „Örtlich sind auch 30 Grad möglich“, erklärt Schenk. Besonders am Main und „vielleicht auch an den Alpen“.

Wetter in Bayern: Hoch „Ünal“ kämpft gegen Tief „Venüs“

Meteorologe Dominik Jung erklärt in einem Video, dass das Hoch Ünal „für schönes Wetter im Norden sorgt“. Im Süden schlägt sich das Tief „Venüs“ durch, welches in Bayern für die momentanen Regengüsse verantwortlich ist. Die nächsten Tage sind im Freistaat weiterhin geprägt von Starkregen und Gewittern. „Unwetter mit 30 l/qm in einer Stunde nicht ausgeschlossen“, heißt es im Wetterbericht des DWD zum Mittwoch. Am Donnerstag herrsche vor allem im Schwarzwald und am Alpenrand Gewitter- und Starkregengefahr. Der Regenschirm sollte also erst nächste Woche endgültig verstaut werden. (tkip)

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