Corona-Pandemie

Inzidenz steigt: Spanien und Niederlande sollen Hochinzidenzgebiete werden

Ein Boot fährt auf einem Kanal in Amsterdam.
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In den Niederlanden kletterte die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 388,5.

Die Inzidenz in Spanien und den Niederlanden schießt in die Höhe. Laut Medienberichten will die Bundesregierung beiden Staaten zu Hochinzidenzgebieten erklären.

Athen/Den Haag – Laut einem Medienbericht plant die deutsche Bundesregierung am Freitag, 23. Juli 2021, die beiden Länder Spanien und Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete auszuweisen. Darüber hinaus soll geplant sein, dass Luxemburg als einfaches Risikogebiet ausgewiesen wird. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Regierungskreise. Spanien ist seit eineinhalb Wochen einfaches Risikogebiet, Holland seit vergangenem Sonntag, 18. Juli 2021.

In den Niederlanden lag die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag, 22. Juli 2021, bei 388,5. Dabei wurden 6.999 Covid-19-Neuinfektionen gezählt und drei neue Todesfälle verzeichnet. In Spanien lag der Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 381,2 und es wurden 30.587 Neuinfektionen gezählt. Von Mittwoch auf Donnerstag gab es in Spanien 18 neue Todesfälle, die im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 stehen. Inzwischen wurden bereits Strände und Bars in Spanien dichtgemacht.

Inzidenz in Spanien und Niederlande steigt weiter: Für Rückkehrer gilt dann Quarantänepflicht

Laut Auswärtigem Amt gilt für Einreisen aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten die Quarantänepflicht, „bis ein Nachweis über die vollständige Impfung, die Genesung von einer Infektion oder ein negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird“.

In Spanien lag die Inzidenz am Donnerstag bei 381,2. Bald soll das Land als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen werden.

Bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten könne die Quarantäne „durch einen frühestens fünf Tage nach Einreise durchgeführten negativen Test beendet werden.“ Bei Geimpten und Genesenen, die aus einem Hochinzidenzgebiet zurückkehren, ende die Quarantäne hingegen sofort, wenn sie den entsprechenden Nachweis (Genesung oder Impfung) übermitteln.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen bei Einreise die digitale Einreiseanmeldung vorlegen

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen die digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Zudem bringt die Einstufung als Risikogebiet zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden. Unterdessen steigt die Corona-Inzidenz auch in Italien. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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