Erste ernstzunehmende Prognose

Wetter-Vorhersage für Heiligabend: Dürfen wir auf weiße Weihnachten hoffen?

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Ein Christbaum im Schnee - leider wird es aller Voraussicht nach auch dieses Jahr nicht mit weißen Weihnachten klappen.

Eine Woche vor Heiligabend gibt es nun die erste ernstzunehmende Wetter-Prognose des Deutschen Wetterdienstes. Dürfen wir dieses Jahr auf weiße Weihnachten hoffen?

  • Am 1. Dezember 2018 war der meteorologische Winteranfang.
  • Es wird winterlich - und auf den Straßen gefährlich.
  • Gibt es dieses Jahr weiße Weihnachten?

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Wettervorhersage für Heiligabend: So stehen die Chancen auf weiße Weihnachten

Update vom 17. Dezember, 13.52 Uhr: Wie jedes Jahr in der Adventszeit kommt die Frage auf: Dürfen wir dieses Jahr endlich wieder auf weiße Weihnachten hoffen? Eine Woche vor Heiligabend gibt es nun eine Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes. Die Chancen auf Schnee an den Feiertagen stehen allerdings denkbar schlecht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht davon aus, dass Heiligabend aller Voraussicht nach wieder einmal „grün-grau“ werde. Der Trend deute auf einen windigen 24. Dezember mit Regen hin, teilte der DWD in Offenbach am Montag mit. Die Temperaturen steigen auf bis zu 10 Grad im Westen und 4 Grad im Nordosten. Nur im Bergland kann mit Frost gerechnet werden. Mild und unbeständig soll es demnach auch am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag bleiben. Auf Schnee darf nur in den höheren Mittelgebirgen und den Alpen gehofft werden.

Video: Bis zu 10 Grad in dieser Woche

Wetter in Deutschland: Achtung - Am Montagmorgen rutschige Straßen in ganz Deutschland

Update vom 17. Dezember, 06.24 Uhr: Autofahrer in ganz Deutschland müssen sich am Montagmorgen auf rutschige Straßen gefasst machen. Nach dem Niederschlag am Vorabend gibt es auf vielen Straßen überfrierende Nässe (Warnstufe 1), wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt. Die Glättegefahr soll bis zum späten Vormittag abnehmen, weil dann die Temperaturen steigen sollen.

Im Osten Bayerns soll es auf mehreren Straßen besonders rutschig sein wegen Glatteis (Warnstufe 2). Dort könnte es nach DWD-Angaben voraussichtlich während des ganzen Tages glatt bleiben. Auch in der Region nördlich von Hannover gilt für die frühen Morgenstunden eine besondere Glättewarnung.

Autofahrer sollen angepasst an die winterlichen Straßenbedingungen fahren. In den nächsten Tagen wird es voraussichtlich besonders im Osten Deutschlands glatt.

Wetter in Deutschland: Streufahrzeug schlittert in Shisha-Bar 

Update vom 16. Dezember, 12.49 Uhr: Auf den Straßen ist es richtig glatt. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein. Denn selbst ein Streufahrzeug ist am Sonntagmorgen gegen 6.15 Uhr ins Rutschen geraten und dann in das Schaufenster einer Shisha-Bar in Saulheim (Rheinland-Pfalz) geschlittert, wie die Polizei berichtet. 

Streufahrzeug schlittert in Shisha-Bar in Saulheim (Rheinland-Pfalz). 

Wetter in Deutschland: Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis

Update vom 16. Dezember, 8.57 Uhr: Es ist zwar noch ganz schön kalt, doch von Westen strömt milde Meeresluft nach Deutschland. Am 3. Advent bleibt es in den meisten Teilen Deutschlands trüb und grau.

Aber es fällt auch etwas Schnee. In den Mittelgebirgen können sogar bis fünf Zentimeter Neuschnee fallen. Stellenweise wird es aber richtig glatt, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Örtlicher Regen, Sprühregen oder Nieselregen sorgen für Glatteisgefahr. Vor allem für den Westen hat der DWD eine amtliche Glatteis-Warnung ausgesprochen. 

Glatteiswarnung!

 

Wetter in Deutschland: Glatteisgefahr - DWD warnt vor gefährlichen Nächten 

Update vom 15. Dezember, 19.46 Uhr: In der Nacht zum Sonntag besteht im Westen und Südwesten Glatteisgefahr. Dort geht Schnee bei Temperaturen von null bis minus acht Grad in Regen und Sprühregen über. Auf den Straßen ist dort auch am Sonntag Vorsicht geboten. Den Meteorologen zufolge ist mit Schnee und gefrierendem Regen zu rechnen - bei Temperaturen von null bis sechs Grad.

Update vom 15. Dezember, 13.46 Uhr: Pünktlich zum dritten Advent schneit es am Sonntag wieder - zumindest in Teilen von Deutschland. Da die Niederschläge aber auch teils als gefrierender Regen niedergehen, könne es auf den Straßen glatt werden, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Eine seriöse Prognose zu einer möglichen „weißen Weihnacht'“ sei noch nicht möglich.

Update vom 15. Dezember, 10.29 Uhr: Es ist „nur“ eine Wetterwarnung der Stufe 1, also des niedrigsten Levels. Aber: Sie gilt für fast ganz Deutschland und lediglich für einzelne Landkreise in Nordbayern nicht. Der DWD hat eine amtliche Warnung vor Frost ausgegeben. Sie gilt unterschiedlich lange am Samstag, teils bis 17 Uhr, teils bis 18 Uhr, teils bis 20 Uhr. Insofern: Autofahrer in Deutschland, Vorsicht!

Update vom 14. Dezember, 20.55 Uhr: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, kann es vor allem in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Übergangsbereich von Schnee zu Regen auf den Straßen glatt werden. Insbesondere im Westen und Südwesten herrscht am Sonntag durch Niederschläge örtlich Glatteisgefahr. Gebietsweise kann es am Sonntag auch wieder schneien. 

Update vom 14. Dezember, 07.20 Uhr : In den letzten Tagen dieser Woche herrscht trockenes Winterwetter. Es ist kalt und dazu weht lebhafter Wind aus östlicher Richtung. Oft bleibt es dunkel, aber der Samstag soll laut Informationen des Wetterdiensteswetter.de zumindest in der Westhälfte richtig sonnig werden. Allerdings soll es nicht lange so bleiben, denn zum 3. Advent wird ein Wetterumschwung erwartet. Am Sonntag ist es mit der Sonne dann schon wieder vorbei. 

Aus Westen setzt Schneefall ein, der aber allmählich in Regen übergeht. Vorsicht: Glatteisgefahr! Nachmittags erreichen Schnee und Glatteisregen auch die Gebiete bis zur Elbe. Östlich davon bleibt es noch trocken. Im Osten liegen die Temperaturen um 0 Grad, im Westen steigen sie auf 3 bis 7 Grad an.

In der neuen Woche wird es milder. Im Westen liegen die Höchstwerte bei 5 Grad, im Osten ist es ein paar Grad kälter. Auch nachts soll es dann nicht mehr so kalt sein. Im Westen liegen die Tiefstwerte überwiegend über Null, im Osten zumindest nicht weit darunter. Das ganze Land versinkt in grauen Wolken, aber Niederschläge gibt es kaum. Erst am Donnerstag wird es wechselhafter und es kann wieder ein bisschen regnen.

Wetter: Deutschland friert - und die -10 Grad stehen erst noch bevor

Update vom 13. Dezember, 13.05 Uhr: Der Winter hält in Deutschland Einzug. Auch am Donnerstag bleibt es laut des Deutschen Wetterdiensts (DWD) frostig. Im Laufe des Tages würden die Wolken aber auflockern, im Alpenraum werde es sogar recht freundlich. Doch in der Nacht auf Freitag purzeln die Temperaturen richtig ab: Vor allem in Süddeutschland komme es durch den klaren Himmel nachts auf bis zu -10 Grad, in den Alpen kann es sogar noch kälter werden, so der Wetterdienst. Autofahrer sollten sich deshalb auf glatte Fahrbahnen einstellen. Im Rest Deutschlands werde es ebenso frostig bei -1 bis -7 Grad. 

Frostig und und im Norden nebelig wird es laut DWD am Freitag, vereinzelt könne es zu Schneeschauern kommen. Erst am Samstag kehre die Sonne in ganz Deutschland zurück, so der Wetterdienst. 

Wetter: Polare Meeresluft sorgt für kräftigen Schneefall - Blitzeis in vielen  deutschen Regionen

Update vom 12. Dezember, 8.54 Uhr: Autofahrer in Bayern müssen sich am Mittwoch auf rutschige Straßen gefasst machen. Wegen Schneefalls und überfrierender Nässe sind laut des Deutschen Wetterdiensts (DWD) viele Straßen in Süddeutschland glatt. Besonders betroffen seien solche im Westen des Freistaats, in höheren Lagen und außerhalb der großen Städte. Glätte könne aber auch auf anderen Straßen auftreten. Deshalb sollten Autofahrer vorsichtig fahren und ihren Fahrstil an die winterlichen Verhältnisse anpassen, auch in den kommenden Tagen, riet der Wetterdienst.

Lesen Sie alle weiteren Infos zum Wetter in Bayern im Ticker von Merkur.de*. 

Wetter in Deutschland: Polarluft sorgt für kräftigen Schneefall

Update vom 11. Dezember, 13.20 Uhr: Die Temperaturen sinken in weiten Teilen Deutschland auf bis zu - 2 Grad. In der Nacht ist Frost in vielen Regionen Dauerfrost zu erwarten. Autofahrer müssen mit überfrierende Nässe und spiegelglatten Straßen rechnen.

Update vom 11. Dezember, 9.35 Uhr: Polare Meeresluft strömt nach Deutschland und dann wird es richtig frostig. Am Dienstag fallen Graupel und schon oberhalb 400 Meter Schnee. Gebietsweise ist es noch ziemlich windig.

Wetterdienst warnt vor „markanten Schneefällen“: 

  • Bayerischer Wald
  • Erzgebirge
  • Alpen

Kaltes Wetter bringt überfrierende Nässe

Update vom 11. Dezember, 6.28 Uhr: So langsam zeigt der Winter sein wahres Gesicht. Nicht nur, dass es am Montagabend und Dienstagnacht in einigen Gebieten Deutschlands schneite - mancherorts kann es sogar richtig gefährlich werden. Dienstagfrüh warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor überfrierender Nässe auf Straßen im Süden Deutschlands, im östlichen Mittelgebirge und im Norden der Bundesrepublik. 

Im Laufe des Tages sollte auch der Rest Deutschlands gewappnet sein, denn dann kann es auch hier stellenweise glatt werden. Besonders betroffen sind dann der Norden und Nordwesten. „Die dünne Eisschicht kann innerhalb kurzer Zeit entstehen und so für Unfälle sorgen“, zitiert die dpa einen DWD-Sprecher. Nicht nur am Dienstag sollten Autofahrer besonders gut aufpassen - auch in den nächsten Tagen ist wegen der winterlichen Straßenverhältnisse Vorsicht geboten.

Video: Extremes Unwetter am 3. Advent!

Wetter in Deutschland: Gewitter, Wind und Schnee

Update vom 10. Dezember, 18.20 Uhr: Laut dem Deutschen Wetterdienst gibt es in der kommenden Nacht anhaltende Stauniederschlägen am Erzgebirge und den Alpen, sonst Schauer. Im Bergland Schnee, gebietsweise Frost und Glätte. Dienstags kommt es vor allem in der Osthälfte Deutschlands zu weiteren, teils schauerartigen Regen- bzw. Schneefällen. 

Der Lawinenwarndienst warnt vor erheblicher Lawinengefahr in den neuschneereichen Gebieten des bayerischen Alpenraumes. Das Hauptproblem stellen am Dienstag die umfangreichen Triebschneeansammlungen der letzten Tage dar. Diese können als Schneebrettlawinen bereits von einzelnen Skifahrern oder Snowboardern ausgelöst werden.

Update vom 10. Dezember, 13.32 Uhr: Die Schneefallgrenze sinkt bis auf 400 Meter. Frau Holle schüttelt ihre Betten aus - in einigen Teilen Deutschlands ist in den nächsten Tagen mit kräftigen Schneefällen zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst in seiner aktuellen Vorhersage mit. Dauerfrost und starker Wind bestimmen weiter das Wetter in Deutschland.

Schneehöhe

Vorhersage für ganz Deutschland (Stand 10. Dezember, 13.49 Uhr)

Oberhalb 600 Meter bis 800 Meter 3 bis 6 Zentimeter Schnee

Harz

10 bis 20 Zentimeter Schnee

Erzgebirge

15 bis 35 Zentimeter Schnee

Alpenrand

20 bis 50 Zentimeter Schnee; lokal auch um 70 Zentimeter

Update vom 10. Dezember, 8.14 Uhr: Ungemütlich beginnt diese Woche in weiten Teilen Deutschlands. Schauer und starker Wind beherrschen nahezu im ganzen Land die Wetterlage. Die Niederschläge verwandeln sich vor allem am Alpenrand zunehmend in teils kräftige Schneefälle, über das Bergland und an die Küsten fegen weiterhin zum Teil schwere Sturmböen. Außerdem kann es an den Küsten zu Gewittern kommen. Das berichtet der Wetterdienst am Montagmorgen und warnt vor Glatteis auch in tieferen Lagen. 

Im Laufe der Woche wird es täglich kälter, die Temperaturen sinken bis Freitag auf 0 bis 4 Grad, nachts auf bis zu -10 Grad an den Alpen. 

Video: Wintereinbruch mit Schnee und Glätte!

Wetter in Deutschland: Tagsüber mild, nachts Minustemperaturen

Update vom 9. Dezember, 15.31 Uhr: Auch in der kommenden Woche bleibt es voraussichtlich erst mal ungemütlich: Regen und Windböen sowie Minustemperaturen in der Nacht seien laut Deutschem Wetterdienst vor allem zu Beginn der neuen Woche zu erwarten. Tagsüber bleibe es relativ mild - die nächtliche Kälte führe jedoch zu Glatteisgefahr auf den Straßen. Blitzeis und Stürme hatten die Einsatzkräfte bereits am Wochenende auf Trab gehalten.

Während in den Alpen Schnee und Frost zu erwarten seien, komme es unter 400 Metern Höhe vor allem zu Regenschauern; an den Küsten sei mit Gewittern zu rechnen. Am Montag bleibe es weiterhin sehr windig - vor allem im Norden und Osten Deutschlands seien regelrechte Stürme zu erwarten, die sich jedoch am Dienstag legen sollen. Während es am Dienstag im Osten Deutschlands weiterhin wolkig und regnerisch bleibe, werde das Wetter im Westen freundlicher - im Nordwesten lasse sich aller Voraussicht nach sogar die Sonne blicken. Die Temperaturen rangierten zwischen zwei bis acht Grad.

Der Wettertrend setze sich auch am Mittwoch fort: Während es im Osten und Südosten weiterhin zu Regen und Wolkendecken komme, bleibe es im Westen trocken und teilweise sonnig. Im Bergland sei mit Schnee zu rechnen.

Update vom 9. Dezember, 6.35 Uhr: Der Sonntag begann in großen Teilen Deutschlands stürmisch - und so soll es im Laufe des Tages auch weitergehen, lediglich für den Norden Deutschlands (ausgenommen die Nordseeküste) besteht aktuell keine Warnung.

Grob gesehen ab der Höhe Hannovers in Richtung Süden gilt für die gesamte Bundesrepublik eine amtliche Warnung vor Sturmböen, die bis zu 80 km/h erreichen können. In den meisten Gebieten soll sich der heftige Wind bis 15 Uhr legen, in großen Teilen Baden-Württemberg allerdings besteht die Warnung laut Deutschem Wetterdienst bis 22 Uhr. Und nicht nur das: Hier kann es in einigen Landkreisen richtig ungemütlich werden: In Freiburg, Emmendingen, Villingen-Schwenningen, Lörrach und Freudenstadt besteht gar eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen. Hier treten oberhalb von 1000 Metern Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis 130 km/h auf. Die Warnung gilt zunächst bis 10 Uhr.

Und auch in Bayern ist in einigen Regionen Vorsicht geboten. Hier besteht nicht nur die Gefahr schwerer Sturmböen, sondern in den Landkreisen Oberallgäu und Garmisch-Partenkirchen auch eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen - allerdings erst ab einer Höhe von 2000 Metern. Auch hier gilt die Warnung zunächst bis 10 Uhr.

In den roten Bereichen gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen.

Wetter in Deutschland: „Markantes Wetter“ in beinahe der ganzen Bundesrepublik

Update vom 8. Dezember, 12.10 Uhr: Beinahe die ganze Bundesrepublik darf sich an diesem Wochenende auf Regen und Sturm einstellen. Auf der Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes wird Deutschlandweit vor „markantem Wetter gewarnt“. Für einige wenige Regionen wurde nun jedoch die Warnung auf Warnstufe drei erhöht. Vor allem Baden-Württemberg scheint momentan besonders hart getroffen zu werden. Gerade die Regionen rund um Freudenstadt, Freiburg und Lörrach dürfen sich aktuell auf schwere Sturmböen einstellen. Und auch in Magdeburg sind teilweise heftige Niederschläge zu erwarten.

Und auch Bayern hat mit dem Orkantief Marilou zu kämpfen. In München drohte sogar ein Gerüst umzukippen, wie Merkur.de* berichtet. In den Bergen werden am Sonntag dabei sogar Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometer erwartet. „Also aufgepasst, wer in den Wäldern oder Parks spazieren gehen will“, warnte ein DWD-Meteorologe am Samstag in Offenbach.

Unwetterwarnung für fast ganz Deutschland

Update vom 7. Dezember, 21.05 Uhr: Wirft man einen Blick auf die Wetter-Karte des Deutschen Wetterdienstes, ist beinahe die komplette Bundesrepublik in Orange eingefärbt. Bedeutet: Hier herrscht eine amtliche Warnung vor markantem Wetter. 

Was genau bedeutet das? Beinahe in jedem Bundesland warnen die Experten vor Sturmböen, die Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h erreichen können. In exponierten Lagen, wie zum Beispiel in den Alpen können die Stürme sogar mit 100 km/h übers Land fegen. In der Nacht zum Samstag soll der Sturm dann vielerorts abklingen. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz gilt die amtliche Wetterwarnung unterdessen bis Samstag, 12 Uhr.

Etwas mehr Glück haben die Bundesländer im Osten Deutschlands: In den Großteilen Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens, sowie in Brandenburg und Berlin herrscht lediglich eine Warnung vor Windböen (gelbe Bereiche). Die Warnung gilt zunächst bis Samstag, 12 Uhr.

In den Orange markierten Bereichen herrscht eine amtliche Warnung vor markantem Wetter.

Wetter in Deutschland: Hier stürmt es wegen Orkantief Marielou am heftigsten

Update vom 7. Dezember 2018, 16.52 Uhr: Das Sturmtief Marielou bewegt sich langsam, aber sicher Richtung Südskandinavien. Richtig stürmisch wird es dann am Samstag.

Update vom 7. Dezember 2018, 11.59 Uhr: Wer gerade einen gemütlichen Besuch zum 2. Advent auf dem Weihnachtsmarkt plant, sollte sich auf ruppiges Schmuddelwetter gefasst machen. Wettertechnisch kommt in den nächsten Tagen keine Langweile auf, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net in seiner aktuellen Prognose.

  • Freitag: 11 bis 14 Grad, wechselhaft aus Westen Regen, stürmisch
  • Samstag: 5 bis 10 Grad, wechselhaft und nass, windig 
  • Zweiter Advent: 5 bis 10 Grad, erst stürmisch, dann nachlassender Wind, immer wieder Regen 
  • Montag: 2 bis 7 Grad, nass-kalt, ab 300 bis 400 m Schneefall, sonst Schneeregen oder Regen 
  • Dienstag: 2 bis 7 Grad, wechselhaft und nass, Schneeregen und Schnee 
  • Mittwoch: 0 bis 4 Grad, nass-kaltes Wetter, Mix aus Sonne, Wolken und Schneeregen, in den Hochlagen Schnee 
  • Donnerstag: minus 1 bis plus 6 Grad, wechselhaft 
  • Freitag: 2 bis 8 Grad, viele Wolken und Regen 
  • Samstag: 6 bis 10 Grad, zunehmend milder und weiterhin Schauer
  • Dritter Advent: 9 bis 15 Grad, Orkangefahr, viele Wolken und Regen

Update vom 7. Dezember 2018, 10.42 Uhr: Der Wind von Westen nimmt bis zum Freitagabend kräftig zu. Die Randausläufer von Sturmtief Marielou sorgen überall in Deutschland für heftige, teils orkanartige Sturmböen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Saarland, Erzgebirge und Baden-Württemberg aktuell vor markantem Wetter. 

In der Nacht zum Samstag erwartet uns meist starke Bewölkung und gebietsweise teils schauerartiger Regen. In den Kammlagen sowie an den Alpen verwandelt sich der Niederschlag in Schneeregen, der auch anfangs bis 600 Meter in Schnee übergehen kann.  

Video: Tief Marielou bringt Starkregen, Sturm- und Orkanböen

Wetter in Deutschland: Orkantief Marielou bringt turbulentes Wochenende

Schwere Sturmböen, Gewitter und kräftiger Dauerregen - die Aussichten für das Wetter in Deutschland sind für das 2. Advent-Wochenende besonders mies. Verantwortlich für das nasskalte und stürmische Wetter ist das Orkantief Marielou über Schottland, das sich langsam nach Südschweden verlagert. 

Der Deutsche Wetterdienst beobachtet dieses Tief und seine Randausläufer, nach eigenen Angaben „mit geballter Aufmerksamkeit“. Schon jetzt warnen die Meteorologen vor starken Sturmböen bis zu 85 km/h, die bis ins Tiefland mit Gewittern und Schauern auftreten können.

Im höheren Bergland und an der Nordsee ist durchweg mit Sturmböen oder schweren Sturmböen (bis 100 km/h), auf Berggipfeln mit Böen bis Orkanstärke (um 120 km/h) zu rechnen.

Wetter in Deutschland: Regen und Sturm am Wochenende

Schon am Freitag nähert sich „Marielou“ vom Ostaltlantik, weshalb der Wind im Westen und Nordwesten merklich zunimmt. Anfang ist schon mit steifen Windböen (um 55 km/h) zu rechnen, ab Mittag sind es schon stürmischen Böen um 70 km/h, die bis zum Abend zulegen.

Neben Sturm vermasselt Dauerregen das Wochenende. Bis Sonntagabend fallen 30 bis 60 Liter pro Quadratmeter. In Staulagen können nach DWD-Angaben sogar bis zu 60 Liter zusammenkommen.

So war das Wetter, der letzten Wochen in Deutschland.

Wetter in Deutschland: Kommt nach dem Schmuddelwetter der Schnee?

Zu Beginn der nächsten Woche schüttelt Frau Holle ihre Betten aus und der Winter zeigt sich in einigen Teilen Deutschlands in seiner ganzen Pracht. An den Alpen rechnen die Wetterexperten ab Montag (10. Dezember) mit Neuschnee zwischen 10 und 50 Zentimetern. Selbst oberhalb von 400 Meter bis 600 Metern soll der Schnee liegen bleiben. 

Im Tiefland regnet es zum Teil kräftig und Schneeregen, Schnee und Graupel wechseln sich ab. Autofahrer müssen sich auf das Winterwetter einstellen. In der Nacht gibt es fast überall Frost und dann wird es richtig glatt. 

Lesen Sie auch: 2018 endlich wieder weiße Weihnachten? Wir haben Wetter-Experten im Sommer 2018 nach ihrer Prognose befragt.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

ml/mes/va

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