Jahreshauptversammlung

Die brenzligsten Stunden der Lufthansa-Geschichte: Großaktionär macht schicksalhafte Ankündigung

Die Corona-Krise trifft die Lufthansa enorm. Maßnahmen müssen getroffen werden, am Donnerstag findet die richtungweisende Jahreshauptversammlung statt. Wie geht es für die Beschäftigten weiter?

Die brenzligsten Stunden der Lufthansa-Geschichte: Großaktionär macht schicksalhafte Ankündigung

Update vom 24. Juni, 20 Uhr: Die brenzligsten Stunden in der Lufthansa-Geschichte rücken näher: Nun hat sich Lufthansas wichtigster Anteilsinhaber, Heinz Hermann Thiele, mit einer entscheidenden Andeutung zu Wort gemeldet.

Am morgigen Donnerstag stimmen die Aktionäre in der Hauptversammlung ab, ob der Staat für rund 300 Millionen Euro als Anteilseigner einsteigen wird. Daran hängt das neun Milliarden Euro schwere, mühsam ausgehandelte Rettungspaket.

Lufthansa-Rettung: Großaktionär gibt seine Entscheidung vorab bekannt

Heinz Hermann Thiele könnte als größter Aktionär mit einem Anteil von 15,5 Prozent den Staatseinstieg alleine verhindern. Grund ist die bereits feststehende geringe Beteiligung von weniger als 38 Prozent der Stimmrechte, die Thiele an diesem Schicksalstag der Lufthansa eine Sperrminorität verschafft. Der 79 Jahre alte Selfmade-Milliardär hatte im Vorfeld die Bedingungen des Rettungspakets scharf kritisiert.

Doch nun signalisierte Großaktionär Thiele gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) Zustimmung zu dem milliardenschweren Rettungspaket für die Fluggesellschaft. Damit stünde dem damit verbundenen Einstieg des Staates bei der Lufthansa nichts mehr im Wege. Die FAZ zitierte Thiele mit den Worten: „Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen.“ Er stimme gegen die Insolvenz, denn: „Es liegt im Interesse aller Lufthansa-Mitarbeiter, dass das Management zügige Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die nötige Restrukturierung führen kann.“

Tage der Lufthansa im Dax wohl gezählt

Rettungspaket für die Lufthansa? Großaktionär könnte Staatshilfe blockieren

Update vom 24. Juni, 15.01 Uhr: Unmittelbar vor der wichtigen Hauptversammlung der Lufthansa steht eine Einigung zu möglichen Sparbeiträgen des Personals weiterhin aus. Bis Mittwochmittag gab es keine gemeinsam unterschriebene Erklärung des Unternehmen und der beteiligten Gewerkschaften Ufo für die Flugbegleiter sowie die Vereinigung Cockpit für die Piloten, erklärten Sprecher in Frankfurt. Für das Bodenpersonal will Verdi ohnehin erst am Freitag weiter verhandeln.

Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte am Dienstag von einem guten Verhandlungsstand berichtet, der noch schriftlich fixiert werden müsse. Ziel der Gewerkschaft ist ein Beschäftigungsschutz über vier Jahre. Um Personalkosten abzubauen, wurde über Abfindungen, Vorruhestand und kollektive Einsparungen bei den Flugbegleitern gesprochen. Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies bezifferte den angebotenen Sparbeitrag der Flugbegleiter auf rund 700 Millionen Euro innerhalb von vier Jahren. Cockpit hatte nach eigenen Angaben 350 Millionen Euro angeboten.

Unsichere Zeiten für die Beschäftigten der Lufthansa: Am Donnerstag findet die Jahreshauptversammlung statt - es geht um die Staatshilfe.

Auf der Hauptversammlung entscheiden die Aktionäre am Donnerstag über eine Kapitalbeteiligung des Bundes und damit indirekt auch über das damit verbundene Rettungspaket von 9 Milliarden Euro (siehe unten). Der größte LH-Aktionär, Milliardär Heinz Hermann Thiele, kann allein mit seinen Anteilen den Staatseinstieg blockieren. Dann würde die Lufthansa umgehend ein Schutzschirmverfahren beantragen.

Am Flughafen München demonstrierten Lufthansa-Mitarbeiter* für das Rettungspaket.

Lufthansa: Deutsche SunExpress macht dicht - Über 1000 Mitarbeiter betroffen

Update vom 23. Juni, 15.07 Uhr: Die Lufthansa-Beteiligung SunExpress Deutschland schließt ihren deutschen Flugbetrieb mit rund 1200 Mitarbeitern. Die verbleibenden Flüge sollen von der türkischen Schwestergesellschaft, Eurowings und anderen Airlines abgewickelt werden, wie das Unternehmen mitteilte. Kunden die bereits Flüge gebucht haben, würden automatisch eine Alternative erhalten.

SunExpress ist ein Gemeinschaftsprojekt der Lufthansa mit Turkish Airlines - und mit zwei getrennten Flugbetrieben. Die in Frankfurt beheimatete SunExpress Deutschland ist mit 20 Flugzeugen eine Gesellschaft der türkischen SunExpress, die insgesamt 69 Flieger betreibt.

Der Flugbetrieb werde in Kürze eingestellt und ein geordneter Liquidationsprozess eingeleitet, heißt es in einer Mitteilung. In den kommenden Wochen sollten Lösungen in vertrauensvollen Gesprächen mit unseren Mitarbeitern und Sozialpartnern erarbeitet werden. Die Marke werde auf Flüge aus der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Türkei konzentriert. Weitere Ziele im Mittelmeerraum fallen damit vorerst weg.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben das Unternehmen hart getroffen. Im Zeitraum zwischen dem 2. April und dem 31. Mai stand nahezu die gesamte Flotte am Boden.

Lufthansa in der Corona-Krise: Konzern-Chef richtet sich mit Brief an Mitarbeiter

Update vom 22. Juni, 8.20 Uhr: Nur drei Tage vor der außerordentlichen Hauptaktionärsversammlung der Lufthansa steht der 9-Milliarden-Rettungsdeal mit der Bundesregierung weiter auf der Kippe. Großaktionär Heinz-Hermann Thiele hat zuvor Kritik an dem Rettungspaket geäußert und dann überraschend seinen Anteil am Unternehmen auf 15 Prozent erhöht - nun befürchten Konzerns-Vertreter, dass er den Rettungspakt blockieren könnte. 

Wie die Bild am Sonntag berichtete, wolle Thiele an diesem Montagmorgen mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr zu einem Gespräch zusammenkommen. Thiele sieht beim Rettungspaket vor allem die geplante Beteiligung des Bundes mit 20 Prozent der Lufthansa-Anteile kritisch und hat seine Zustimmung bislang offen gelassen. Lufthansa und das Bundesfinanzministerium hatten Berichte über ein Spitzengespräch allerdings nicht bestätigt. 

In einem Mitarbeiterbrief betonte Konzern-Chef Carsten Spohr jedoch, die Airline stehe „auch an diesem Wochenende und in den nächsten Tagen“ weiter im engen Austausch und stetigen Dialog mit der Bundesregierung und den größten Aktionären. Weiter hieß es in dem Schreiben: „Seit heute Nacht wissen wir, dass unsere Aktionäre weniger als 38 Prozent des Kapitals für diese Hauptversammlung angemeldet haben.“ Damit sei nun eine Zweidrittelmehrheit nötig, „die nach jüngsten Äußerungen von wichtigen Aktionären insbesondere zu den Konditionen der Kapitalerhöhung nicht sicher erscheint“. 

Lufthansa in der Corona-Krise: Ausgang des Rettungsversuchs ungewiss

Die Lufthansa fürchtet daher einen ungewissen Ausgang bis hin zu einer Insolvenzlösung. „Für den Fall, dass die Hauptversammlung keine Zustimmung für die Stabilisierungsmaßnahmen des Bundes erteilt, haben wir umfangreiche Vorbereitungen getroffen, unter anderem, um ein Grounding zu verhindern“, schrieb Spohr im Mitarbeiterbrief. Die verbleibende Zeit bis zur Anmeldung einer Insolvenz würde der Konzern demnach nutzen, um mit der Bundesregierung Optionen zu besprechen. 

Mit dem heutigen Montag (22. Juni) verlässt die Lufthansa außerdem den Deutschen Aktienindex (Dax). Gleichzeitig steigt der Berliner Immobilienkonzern Deutsche Wohnen in den Leitindex der 30 größten Unternehmen auf. Ursache des Wechsels ist der stark gefallene Börsenwert der Lufthansa im Zuge der Corona-Krise. Künftig wird die Fluggesellschaft nun im MDax der mittelgroßen Unternehmen gelistet. 

Laut Angaben der Deutschen Börse greift bei dem Vorgang die sogenannte Fast-Exit-Regel. Sie legt fest, dass ein Unternehmen aus dem Dax genommen wird, wenn es sich mit Blick auf Marktkapitalisierung, also den Börsenwert, und den Handelsumsatz nicht mehr höher als Rang 45 befindet. 

Lufthansa spürt Folgen der Corona-Krise: Dax-Platz muss geräumt werden

Update vom 21. Juni, 21.31 Uhr:Die Lufthansa muss ihren Platz im Deutschen Aktienindex (Dax) räumen. Vom 22. Juni an wird Deutschlands größte Fluggesellschaft im MDax der mittelgroßen Werte gehandelt. Ihren Platz in der ersten deutschen Börsenliga übernimmt der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen. Berlin bekommt damit wieder einen Vertreter unter den 30 Konzernen im Dax*.

Grundlage für den Vorgang ist nach Angaben der Deutschen Börse die sogenannte Fast-Exit-Regel: Ein Unternehmen wird aus dem Dax genommen, wenn es sich mit Blick auf Marktkapitalisierung, also den Börsenwert, und den Handelsumsatz nicht mehr höher als Rang 45 befindet.  Dax-Gründungsmitglied Lufthansa war fast genau 32 Jahre im deutschen Leitindex gelistet.

Die Lufthansa steigt aus dem Dax ab.

Lufthansa zittert vor Großaktionär: Insolvenz droht - Konzern macht „eindringlichen Appell“

Update vom 17. Juni 2020: Kurz vor der entscheidenden Hauptversammlung liegen die Nerven bei der angeschlagenen Lufthansa blank. Das Unternehmen schloss am Mittwoch eine Insolvenz in Eigenverwaltung nicht aus, sollten die Aktionäre dem milliardenschweren Rettungspakt kommende Woche nicht zustimmen. Hintergrund ist die Kritik des Großaktionärs Heinz Hermann Thiele, der seinen Anteil auf gut 15 Prozent überraschend aufgestockt hat. Die Fluggesellschaft befürchtet, dass Thiele angesichts der üblicherweise schwachen Präsenz von Aktionären auf Hauptsammlungen den Rettungsplan blockieren könnte.

Sollten die Anteilseigner am 25. Juni nicht zustimmen, würde dies bedeuten „dass die Deutsche Lufthansa AG möglicherweise zeitnah zur Hauptversammlung ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren beantragen müsste, wenn es dann nicht unverzüglich zu einer anderen Lösung kommt“, teilte die Fluggesellschaft mit.

Der Lufthansa-Vorstand geht derzeit davon aus, dass die Präsenz bei dem außerordentlichen Aktionärstreffen unter 50 Prozent liegen wird. Angesichts der Äußerungen Thieles halte es der Vorstand für möglich, „dass das Stabilisierungspaket die in diesem Fall erforderliche Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen verfehlen könnte“. Der Vorstand richtete an alle Aktionäre „den eindringlichen Appell, ihr Stimmrecht wahrzunehmen und an der Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens mitzuwirken“.

Lufthansa: Neuer Großaktionär Thiele könnte Rettungspläne durcheinanderwirbeln

Update vom 16. Juni 2020: Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele hat seinen Anteil vor der entscheidenden außerordentlichen Hauptversammlung zum Staatseinstieg kräftig aufgestockt. „Am Montagabend habe ich die meldepflichtige Schwelle von 15 Prozent überschritten“, sagte der Unternehmer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Aufstockung sei aber „kein Signal, auf der Hauptversammlung gegen irgendetwas zu stimmen“, betonte Thiele. Er kritisierte aber, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht die mit dem Bund behandelten Alternativen benannt habe.

„Die muss der Vorstand auf den Tisch legen“, sagte Thiele. „Ich schätze Herrn Spohr, aber mir reicht die Aussage von ihm nicht, es sei alles geprüft worden und eigene Vorstellungen seien nicht durchsetzbar gewesen. Ich glaube, man hätte intensiver verhandeln können.“ 

Der Frage nach seinem Stimmverhalten auf der Hauptversammlung wich der Unternehmer mehrmals aus. Auch, ob er gegen einen eventuellen Beschluss der Hauptversammlung vorgehen würde, beantwortete Thiele zurückhaltend. „So weit bin ich noch gar nicht“, sagte er. „Ich sehe aber jetzt eine Chance, das Thema noch einmal aufzumachen.“

Am 25. Juni sollen die Aktionäre der Lufthansa auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über ein neun Milliarden Euro schweres staatliches Rettungspaket einschließlich Beteiligung des Bundes an dem Unternehmen anstimmen. Im Gegenzug für die Hilfe muss die Lufthansa 24 Start- und Landerechte an ihren wichtigen Flughäfen in Frankfurt und München an die Konkurrenz abgeben. Spohr will den Anteilseignern zudem ein Sparkonzept präsentieren.

Thiele ist auch Hauptaktionär des Münchner Großunternehmens Knorr-Bremse. Kritik gab es dort zuletzt an einer hohen Dividenden-Zahlung trotz Kurzarbeit.

Lufthansa: 26.000 Jobs in Gefahr - Piloten zu Mega-Gehaltsverzicht bereit

Erstmeldung: Frankfurt - Nachdem wegen der Corona*-Pandemie die meisten Lufthansa-Flugzeuge in den vergangenen Wochen am Boden bleiben mussten, ist die Zukunft des Großkonzerns weiter ungewiss. Zwar steht bereits ein milliardenschwerer Deal für die Rettung des Unternehmens durch Staatshilfen, doch die Lufthansa-Aktionäre könnten dieses Rettungspaket immer noch ablehnen. Bei den am Mittwochabend begonnenen Verhandlungen zwischen Konzernvorstand und den Tarifpartnern erklärte die Flugbegleitergewerkschaft Ufo, dass in diesem Fall die Insolvenz drohe

Lufthansa in der Corona-Krise: 22.000 Vollzeitstellen sind gefährdet

Ufo sprach von insgesamt 26.000 Arbeitsplätzen - oder 22.000 Vollzeitstellen - die derzeit in Gefahr seien, davon die Hälfte in Deutschland. Die Mitarbeiter aller Airlines des Konzerns müssten einen Kündigungsschutz erhalten, forderte die Gewerkschaft. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlangt den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Lufthansa. 

Die Piloten der Kranich-Airline haben nun ihr Angebot erneuert, in der Corona-Krise freiwillig auf bis zu 45 Prozent ihres Gehalts zu verzichten und damit Arbeitsplätze zu erhalten. Die Vereinigung Cockpit (VC) habe Kosteneinsparungen von etwa 350 Millionen Euro angeboten, teilte die Gewerkschaft mit. „Die Gespräche des heutigen Tarifpartnergipfels haben gezeigt, dass wir gemeinsam eine Lösung finden wollen und werden“, erklärte VC-Präsident Markus Wahl am Abend. Im Gegenzug für den Gehaltsverzicht „erwarten wir einzig vom Konzernvorstand, dass er sich zu seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt“. 

Am Flughafen München herrschte auch Anfang Juni größtenteils noch gähnende Leere.

Lufthansa in der Corona-Krise: „Signifikante Senkung der Personalkosten“ sei nötig

Die Lufthansa erklärte nach dem Treffen mit den Gewerkschaftsvertretern am Mittwochabend, dass eine „signifikante Senkung der Personalkosten“ nötig sei. Betriebsbedingte Kündigungen will die Fluggesellschaft durch Kurzarbeit* und Krisenvereinbarungen aber möglichst vermeiden. 

Wegen der Corona-Krise soll die Lufthansa mit einem neun Milliarden Euro umfassenden Rettungspaket des Staates gestützt werden. Unternehmenschef Carsten Spohr rechnet erst in mehreren Jahren wieder mit einer Normalisierung des Angebots* und hat eine tiefgreifende Umstrukturierung angekündigt. „Wir gehen davon aus, dass die Flotte der Lufthansa Group nach der Krise rund 100 Flugzeuge weniger zählen wird“, erklärte der Konzern am Mittwochabend. Entsprechend weniger Piloten und Flugbegleiter werden gebraucht. Hinzu kämen Überhänge in der Verwaltung und im Drittkundengeschäft der Servicegesellschaften.

Übrigens: Ende Mai sorgte ein Corona-Fall auf einem vollbesetzten Lufthansa-Flug in München für Schlagzeilen. 

Lufthansa in der Corona-Krise: Es sollen möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden

Die Beschäftigten fürchten nun einen Stellenabbau*. Im Mai hatte Spohr noch gesagt, die Fluggesellschaft habe 10.000 Stellen zu viel an Bord. Insgesamt hat der Konzern rund 138.000 Beschäftigte. Ende April waren erste Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft sowie den Gewerkschaften Ufo und Verdi für das Kabinenpersonal ohne Ergebnis geblieben. Die Hauptversammlung der Aktionäre, bei dem diese wohl über das geplante Rettungspaket abstimmen werden, ist am 25. Juni. Daher wollen die Tarifpartner bis zum 22. Juni „konkrete, personalkostensenkende Maßnahmen“ vereinbaren, um „den Weg für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze“ zu ebnen, teilte die Lufthansa mit. 

Nach dem Treffen erklärte UFO-Geschäftsführer Nicoley Baublies, die 22.000 Vollzeitstellen entsprächen 26.000 Arbeitsplätzen im Konzern. Dies könne „niemandem gefallen“. Die Gewerkschaft werde „weiterhin alles versuchen, um bis zur außerordentlichen Hauptversammlung eine Lösung erreichen zu können“, versicherte er. Die Lufthansa müsse im Gegenzug „umschalten“. Bisher „erleben wir noch keinen partnerschaftlichen Weg“, kritisierte Baublies und bekräftigte die Forderung nach einem Kündigungsschutz für die Mitarbeiter aller Airlines des Konzerns.

cia mit AFP-Material

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Rubriklistenbild: © AFP / TOBIAS SCHWARZ

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